Alle Beiträge von Schauspiel

+++WICHTIG+++ ALLE DETAILS ZUR SPIEGELBARRIKADE

Wie funktioniert die Spiegel-Barrikade? Die Spiegel-Barrikade ist eine soziale Plastik, bestehend aus einer Vielzahl von silbern glänzenden, aufblasbaren Würfeln. Diese sind seit dem 27. April von hunderten Hände gebaut worden – u.a. im Schauspiel Dortmund und an 14 Dortmunder Schulen, die sich im Programm „Schulen ohne Rassismus“ zusammengeschlossen haben. Unterstützt wurden Schauspiel und Schulen dabei von dem Respekt-büro der Stadt Dortmund (im Kommunalen Integrationszentrum), von der Bezirksvertretung Innenstadt-West, von der Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie u.v.a. Die Würfel der Spiegel-Barrikade können auf vielfältige Weise eingesetzt werden: Man kann mit ihnen Formationen auf Straßen und Plätzen bilden, eine Demonstration auflockern, eine angespannte Situation deeskalieren und mit ihnen Straßen versperren. Wichtig ist dabei zu verstehen, dass jeder, der die Würfel benutzt, Verantwortung trägt, wie sie als „Werkzeug“ eingesetzt werden. Jeder, der sie benutzt, gibt ihnen eine eigene Bedeutung. Das Künstlerkollektiv „Tools for Action“, dass das Konzept der Würfel erdacht hat, glaubt dabei an die Macht der Poesie, an taktische Frivolität und an gewaltfreien Widerstand. +++WICHTIG+++ ALLE DETAILS ZUR SPIEGELBARRIKADE weiterlesen

EIN UNENDLICHER SOUNDTRACK DER ERINNERUNGEN

Die Rolle und Auswahl der Musik in der Borderline Prozession. Ein Gastbeitrag von T.D. Finck von Finckenstein.

SU0A9393 Foto: Klaus Depenbrock EIN UNENDLICHER SOUNDTRACK DER ERINNERUNGEN weiterlesen

WÖRTERBUCH DER BORDERLINE PROZESSION


LANGFASSUNG

Beiträge von Dirk Baumann und Matthias Seier

Fotos von Birgit Hupfeld und Maximilian Steffan

 BLP = Die Borderline Prozession WÖRTERBUCH DER BORDERLINE PROZESSION weiterlesen

DAS KOMMENDE BILD

DAS KOMMENDE BILD.
Ein Begleitessay zur Borderline Prozession von Anika Koswič.
Borderline Bühne 2 bb


Anika Koswič (*1976) ist freie Autorin und Lehrbeauftragte
für Visuelle Ideengeschichte. Für ihren Lyrikband „Rauchfang.Schleuse“
erhielt sie ein Stipendium der Rudolf Meyer-Gesellschaft
in Bamberg. Im Auftrag des Schauspiel Dortmund
begleitete sie die Proben von DIE BORDERLINE PROZESSION.

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VORSTELLUNGSAUSFÄLLE UND -VERSCHIEBUNGEN

ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG!

Vorstellungsausfälle und Terminverschiebungen im Schauspiel

Ein Defekt in der zentralen Steuereinheit der Heizungs- und Lüftungsanlage des Schauspielhauses hat zum Ausfall der gesamten Anlage geführt. Deshalb kann der Betrieb des Studios und des Instituts als Spielstätten leider nicht mehr aufrechterhalten werden, so dass die kommenden Vorstellungen im Studio und Institut verschoben werden oder ausfallen müssen.

Folgende Änderungen im Spielplan ergeben sich daher:

„RAMBO plusminus ZEMENT“
Die für Sonntag, den 7. Februar geplante Premiere von „RAMBO plusminus ZEMENT“ muss auf den 17. Februar, 20 Uhr verschoben werden.

SpielBar „Letzte Lockerung“
Die für den 5.2. geplante SpielBar „Letzte Lockerung“ muss auf den 20. Februar, 22 Uhr (Institut) verschoben werden.

Bereits gekaufte Karten für diese beiden Veranstaltungen behalten ihre Gültigkeit für die neuen Termine! Sollten die Ersatztermine nicht passen, können sich Zuschauer an die Ticket-Hotline unter 0231/50-27222 wenden.

Alle weiteren Vorstellungen der kommenden Woche im Studio und Institut bis einschließlich 14. Februar müssen leider ersatzlos entfallen.
Im Zuge einer sofort eingeleiteten Notmaßnahme wird die Anlage in den kommenden Tagen ertüchtigt, sodass der Weiterbetrieb ab 17. Februar gewährleistet ist. Die für den 17. Februar im Studio geplante „Blackbox“-Veranstaltung wird an diesem Tag im Institut stattfinden.

Bereits gekaufte Karten für alle Vorstellungen im Zeitraum vom 9. bis 14. Februar können an der jeweiligen Vorverkaufskasse zurückgegeben oder umgetauscht werden. Bei Fragen können sich Zuschauer an die Ticket-Hotline unter 0231/50-27222 wenden (Mo.-Sa. 18.30 Uhr).

Wir bedauern die Unannehmlichkeiten!

Euer Schauspiel-Team

MACHT ALS PROZESS

In unseren letzten Beiträgen beschäftigten wir uns mit dem Subversionsbegriff und dem emanzipierten Zuschauer nach Rancière. Und gerade diese Themen beziehen sich direkt oder indirekt auf die Machtverhältnisse Theater und Aktioninnerhalb des gesellschaftspolitischen Feldes. Macht – ein politisch und soziologischer Grundbegriff – wird zumeist für Abhängigkeits- oder Überlegenheitsbeziehung angewandt.  Macht kann sowohl von Gruppen, Institutionen, Einzelpersonen und Staat ausgehen oder sie zeigt sich in bestimmten Normen und Werten. . Dementsprechend zeigen Machtverhältnisse bestehen immer zwei Parteien auf, in der die eine Seite über mehr Macht verfügt und einflussreicher ist und die andere Seite dieses Verhältnis zulässt und duldet. Was ist wenn das Theater – gerade das politische Theater – dieses Verhältnis nicht duldet und kritisch hinterfragt? MACHT ALS PROZESS weiterlesen

BITTE LIEBT ÖSTERREICH

Theater und Aktion

Eine Containeraktion von Christoph Schlingensief

Er ist bekannt für seine unzähligen Inszenierungen, Kunstinstallationen, Aktionen und Ausstellungen. Christoph Schlingensief, geboren 1960 in Oberhausen, gestorben 2010 in Berlin, war in den letzten zwei Jahrzehnten ein prägnanter Künstler, der im kulturellen und politischen Diskurs seinen Platz hat.

Wir könnten hier seitenlang über seine vielen Kunstaktionen und Projekte schreiben, doch in Anbetracht des Formats des Blogs müssen wir uns auf eins beschränken.

Schlingensief veranstaltete im Rahmen der Wiener Festwochen 2000 (11.06.-17.06.2000) die Containeraktion BITTE LIEBT ÖSTERREICH – ERSTE ÖSTERREICHISCHE KOALITIONSWOCHE. BITTE LIEBT ÖSTERREICH weiterlesen

„SUBVERSION. EINE KLEINE DISKURSANALYSE EINES VIELFÄLTIGEN BEGRIFFS.“

Theater und Aktion

In: Psychologie & Gesellschaftskritik. 32. Jg., Heft 128 (2008), S. 9-34.

Wir beginnen den Blog mit einer Diskursanalyse des Begriffs der Subversion, um diesen wichtigen Begriff im Zusammenhang von politischer Aktion und Kunst einmal zu umreißen und zu verdeutlichen, wie unterschiedlich er genutzt wurde.

Nach Thomas Ernst entwickelten sich seit der Französischen Revolution im deutschsprachigen Raum vier Diskurse der Subversion. „SUBVERSION. EINE KLEINE DISKURSANALYSE EINES VIELFÄLTIGEN BEGRIFFS.“ weiterlesen

DU GUCKST JA NUR ZU!

stbMeine große Tochter, die eigentlich gar nicht groß ist, aber immerhin größer als die kleine, nämlich fast vier, war am Sonntag mit mir im Theater. Es lief „Minority Report“ im Studio, ich hatte Abenddienst. Sie schaute über weite Strecken gebannt zu, was sicher nicht am Thema lag (Wie steht es um die Freiheit in Zeiten von Big-Data?), sondern eher am Mitwirken ihrer Freundin, der Schauspielerin Merle Wasmuth und mehrerer Barbie- und Ken-Puppen auf großen Leinwänden.

Und weil das Stück „gar nicht so gruselig“ war, wie sie zunächst befürchtet hatte, und weil ich sie bei den allzu expliziten erotischen Szenen kurz mit raus nahm („Warum hat Barbie sich hingelegt?“ – „Äh, die ist total müde! Komm, wir holen eine Brezel!“), wertete ich den Abend stolz als Erfolg für unser Papa-Tochter-Verhältnis. DU GUCKST JA NUR ZU! weiterlesen

THEATER TRIFFT AKTION

Theater und Aktion

 

Anlässlich der beginnenden Kooperationen mit den AktionskünstlerInnen vom Peng! Collective (DIE POPULISTEN) und dem Zentrum für Politische Schönheit (2099) lädt das Schauspiel Dortmund gemeinsam mit der Heinrich-Böll Stiftung Berlin zu einem Arbeitswochenende ein: Dreißig ausgewählte TheatermacherInnen mit Hang zur Aktion und AktionskünstlerInnen mit Hang zum Theater werden sich vom 6. – 8. November kennenlernen und in verschiedenen Workshops miteinander austauschen.

Die Fragen, Ergebnisse und Thesen aus den Workshops werden in der Podiumsdiskussion öffentlich vorgestellt und mit dem Publikum diskutiert. Wir wollen wissen: Haben das Theater und der politische Aktivismus eine gemeinsame Zukunft? Was trennt, was eint uns? Wo können wir voneinander profitieren, und an welchen Stellen stehen wir uns auf den Füßen herum? Und was hat das Publikum davon? Brauchen wir angesichts der Katastrophen der Gegenwart ein neues Politisches Theater?

Kuratiert von Christian Römer (Heinrich-Böll Stiftung) und Alexander Kerlin (Schauspiel Dortmund)

DAS MASCHINENGEWEHR GOTTES

Ein Vorgeschmack zum neuen Stück von Wenzel Storch

„Was hier so freundlich gluckst, das ist der Pluderbach. Der Pluderbach fließt seit Jahrhunderten durch Nesselrode, direkt am uralten Pfarrhaus vorbei…“ Mit diesen Worten beginnt ein Kriminalstück, das uns mitnimmt in die fröhliche Zeit nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1965). Im Zentrum des Geschehens steht Nesselrode – ein verschlafenes Nest, das durch einen militanten Priester-Mutanten aus dem Gleichgewicht gerät. Drei herrenlose Messdiener begeben sich auf eine abenteuerliche Reise, um dem Geheimnis ihres Seelsorgers auf die Spur zu kommen. DAS MASCHINENGEWEHR GOTTES weiterlesen

AGGRESSIVER HUMANISMUS

Ein Essay von Philipp Ruch, Zentrum für Politische Schönheit
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