James Gregory Atkinson


James Gregory Atkinson


James Gregory Atkinson ist bildender Künstler. Mit seiner multimedialen Arbeit reagiert er auf die extreme Unvollständigkeit offizieller Archive Schwarzer Menschen, ihren Erzählungen und Kulturen. Indem er auf die Geschichte von queeren und Schwarzen Menschen zurückgreift, sie bearbeitet, modifiziert und in einen Dialog mit der Gegenwart bringt, schafft er alternative Wege der Begegnung mit Vergangenheit. Seine künstlerische Praxis zielt darauf ab, kritische Strategien im Umgang mit etablierten Geschichtsschreibungen und klassischen Archiven zu entwickeln, um mit Hilfe von transnationalen und intersektionalen Narrativen das Spektrum der Erinnerungskultur aktiv zu erweitern.

Er studierte bei Douglas Gordon an der Städelschule, Frankfurt am Main und erhielt Stipendien und Künstlerresidenzen in der Villa Aurora, Los Angeles, der Jan Van Eyck Akademie, Maastricht sowie ein Atelierstipendium der Hessischen Kulturstiftung in New York. Sein Film „Jail Bird in a Peacock Chair“ wurde bei der Berlinale 2022 gezeigt.

James Gregory Atkinson beim DGB Festival

Der Queere Körper als Archiv

Samstag 14.05.2022 18Uhr
im Institut

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Foto Credits

Header: © Killa Schuetze
Gesprächsrunde: ©