Künstler*innenresidenz


Künstler*innenresidenz

Auf die Wut, nicht das, was ohnehin an Arbeit geleistet wird, sichtbar zu machen, reagiert die Künstler*innenresidenz mit Raum, Zeit und  finanziellen Ressourcen. Künstler*innenresidenzen geben den Raum, um Ideen zu entwickeln, Konzepte auszuarbeiten, eigenen künstlerischen Interessen Raum zu geben. Bei gesellschaftlich marginalisierten Künstler*innen aber zeigt sich auch, dass oft bereits alles vorhanden ist an Recherche und Konzept, und das einzige, was fehlt, lediglich ein Theater ist, dass Ressourcen zur Verfügung stellt. Und noch wichtiger – im Sinne von Gayatri Chakravorty Spivak – denen zuhört, die durch national bestimmte Narrative in der Unsichtbarkeit sprechen.

In der Spielzeit 2022/23 werden die bildende Künstlerin Havin Al-Sindy, die Kulturarbeiterin Eva Busch und der*die Performancekünstler*in Sinthujan Varatharajah Tore im öffentlichen Raum bauen lassen, um diese als Gesprächs- und Workshopanlässe zu nutzen. Aus dem daraus generierten Wissen entwickeln die Künstler*innen eine Performance, die sich im Kontext von Flucht und verlassener Architektur bewegt und dabei unkonventionellen Perspektiven Raum bietet. Die erste Phase findet im September/Oktober 2022, die zweite Phase im April/Mai 2023 statt.

Künstler*innenresidenz 2021/22

mit Operation Memory

Cherchez la Femme

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