Im Gespräch mit…


Im Gespräch mit…

Unter der Intendanz von Julia Wissert ist am Schauspiel Dortmund ein neues Berufsfeld in der deutschsprachigen Theaterlandschaft entstanden – die Stadtdramaturgie. Die Stadtdramaturgin Megha Kono-Patel hat diese konzipiert, durch teilnehmende Beobachtung am Schauspiel, aufsuchende Arbeit im Stadtraum und der Erstellung eines theoriebasierten Konzepts.

Dabei sollen Denker*innen, Aktivist*innen, Künstler*innen und Autor*innen, deren Wissen in die Konzeption geflossen ist nicht unsichtbar bleiben. Diese Akteur*innen sind nicht nur im Feld ihrer Profession große Namen, sondern verbinden ihre professionelle Praxis mit persönlichen Anliegen, die sich historisch, politisch und ideologiekritisch lesen lassen.

Deshalb lädt das Schauspiel Dortmund sie ein, und bringt sie in ein Gespräch mit Akteur*innen mit ähnlichem Arbeitsansatz und /oder Denkansatz aus dem Ruhrgebiet. Dabei entsteht ein wertschätzendes Gespräch, das sich mit übergeordneten Themen aus einem mitgebrachten Text beschäftigen. Der Text wird zum Auftakt des Abends von Ensemblemitglieder*innen des Schauspiel Dortmund für das Publikum gelesen.

Termine

07. Dezember 2021

Dr. Marion Kraft mit Julienne de Murier
und Sarah Yawa Quarshie aus unserem Ensemble

07.12.2021 19:30Uhr im Institut des Schauspiels

Anmeldung telefonisch und per Mail über unsere Theaterkasse

14. Dezember 2021

Senthuran Varatharajah mit Athithya Balamuraley
und Valentina Schüler aus unserem Ensemble

1.12.2021 19:30Uhr im Literaturhaus Dortmund

Anmeldung über das Literaturhaus Dortmund
(Begrenzte Platzkapazität)
Es gelten hier die 2G-Regeln!

21. Dezember 2021

Nesrin Tanc mit Eva Busch
und Linda Elsner aus unserem Ensemble

21.12.2021 19:30Uhr im Black Pigeon

Anmeldung über das Black Pigeon
(Begrenzte Platzkapazität)

15. Januar 2022

Dr. Noa K. Ha mit Naomi Hennor

15.01.2022 15Uhr im Rekorder II

Anmeldung

Vitas

Dr. Marion Kraft

Marion Kraft ist Amerikanistin, ehemalige College und Hochschuldozentin, promovierte Literaturwissenschaftlerin, Autorin und Übersetzerin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Schwarzer Feminismus, afroamerikanische und afro-diasporische Literatur und -Theorie. Sie ist Herausgeberin und Autorin von sieben Büchern. Als Übersetzerin hat sie u.a. den Gedichtband „Die Quelle unserer Macht“ von Audre Lorde ins Deutsche übertragen und zuletzt, gemeinsam mit Eva Bonné, den gerade im Carl Hanser Verlag erschienenen Essayband „Sister Outsider“, zu dem sie auch das Nachwort geschrieben hat. Ihr Buch ‚“Empowering Encounters with Audre Lorde“ erschien im Mai 2020 auf Deutsch, unter dem Titel „Empowerment und Widerstand – Inspirierende Begegnungen mit Audre Lorde“, im Verlag worten_ & meer. Marion Kraft lebt in Berlin.

Foto: China Hopsen

Senthuran Varatharajah

Senthuran Varatharajah, geboren 1984 in Jaffna, Sri Lanka, studierte Philosophie und evangelische Theologie in Marburg, Berlin und London. 2016 erschien sein mehrfach ausgezeichneter Debütroman »Vor der Zunahme der Zeichen« im S. Fischer Verlag. Er erhielt dafür u.a. den Rauriser Literaturpreis 2017, den Bremer Literaturförderpreis 2017 und den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis 2017. Varatharajahs zweiter Roman »Rot (Hunger)« erscheint im Februar 2022 bei S. Fischer. Senthuran Varatharajah lebt in Berlin.

Foto: Holm-Uwe Burgemann

Athithya Balamuraley

Aathithya Balamuraley ist 25 Jahre alt und freie Journalist*in und Student*in. Aathithyas benutzt keine Pronomen.  Aathithya ist Teil des selbstorganisierten queeren  postmigrantischen Kollektivs  „erklär mir mal….“ und beteiligt sich an der Sichtbarmachung südasiatischer queerer Perspektiven im deutschsprachigen Raum durch den „Maangai“-Podcast.

Foto: Athithya Balamuraley

Eva Busch

Eva Busch ist freie Kuratorin und Kulturarbeiterin aus Bochum. Sie interessiert sich in ihren Projekten für machtkritische Erinnerungsarbeit, Differenz und Möglichkeiten des Gemeinsamen. Neben temporären Zusammenarbeiten mit Institutionen wie der Akademie der Künste der Welt/Köln, oder der Kunstsammlung NRW, ist sie mit ihrer Praxis vor allem im atelier automatique (Bochum) verortet. Hier realisierte sie in den vergangenen Jahren in verschiedenen Konstallationen zahlreiche Projekte, darunter Begegnungsräume, Archivausstellungen, Vortragsreihen, Schaufensterausstellungen, und Nachbarschaftsgespräche. Darüber hinaus ist sie als Teil des Vorstands in die alltägliche Organisation eingebunden.

Foto: Eva Czaya

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW Kultursekretariat Wuppertal.

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