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#17x1wasbleibt

Abgedreht

Dynamite Digital

Queerfestival

Frauen*

SummerUp digital

Klasse!

Softmo(u)th

Paradise Now

Digitale Kantine

Frühlingslabor

Stückemarkt

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Softmo(u)th


Softmo(u)th ASMR

Antje Prust mit ihrer performativen Inkarnation als Motte „Softmo(u)th“, die sich in einer Reihe von ASMR-Videos mit unterschiedlichen Transformationen und Metamorphosen beschäftigt: von der Raupe, die aus dem Ei schlüpft über den Moment der Verpuppung und den Zustand der Chrysalis, der eigentlichen Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling bis zum finalen Schlüpfen des Falters.
Es ist ein Versuch, bei dem der Mensch nicht im Mittelpunkt steht, sondern mit dem Anderen koexistiert. Wenn Tiere und Menschen als Kollaborateure zusammenkommen, trifft unterschiedliches Wissen aufeinander. Die Erfahrung des Sinnlichen und des Sinnvollen verändert sich. Zuhören, atmen, wissen, fragen. Als Metamorphosen-Mediatorin lädt sie ein in ihren Kokon, in dem wir uns fragen: Was können wir vom Motte-sein lernen? In verschiedenen Videos und Instaposts influenced Softmo(u)th die Zuschauer*innen in eine Perspektivverschiebung.

1 #ALECHEMY

2 #SORCERY

3 #MYSTERY

4 #REMEDY


Die Premiere von „Softmo(u)th A.S.M.R.“ findet am Donnerstag, 25. März um 19 Uhr statt und ist kostenlos. Der Link zum Video ist ab diesem Zeitpunkt hier on demand verfügbar. Weitere Folgen kommen am 08.04., 29.04. und 13.05. jeweils ab 19Uhr.


Folgt Softmo(u)th auf Instagram!

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Paradise Now


welcome to paradise

Unser Jugendclub präsentiert im Rahmen des Unruhr-Festivals die digital begehbare Rauminstallation „Paradise now – welcome to paradise“. Virtuell betreten wir hier das Café Paradiso.  Dort werden Wünsche Wirklichkeit, fehlende Gerichte erscheinen auf der Speisekarte, Menschen, die im wahren Leben fehlen, tauchen plötzlich auf, und alle haben Ruhe vor dem, was sie verfolgt und unsicher macht. Ein paradiesisches Leben – aber irgendwann langweilig. Gerüchte tauchen auf und das Paradies stagniert. Wie es endet und warum ein Känguru durch die Installation führt, erfährt man am Samstag, 15. Mai, ab 18 Uhr hier: 











HAUPTSACHE UNRUHR!

Vom 12.-16. Mai tauchen wir erneut in den blauen Schein unserer Handys, Computer und Laptops ein und feiern gemeinsam fünf Tage lang das beste Festival der Welt: Unruhr! Elf Jugendtheatergruppen aus dem Ruhrgebiet, die unendlichen Weiten des Internetzes und Du – auf der Suche nach Kunst, Community und neuen szenischen Orten.

Wir sehen uns im Netz

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Queer Festival 2021


FutureLovers


The Future is Queer
24. – 27. Juni 2021 – digital @ Schauspiel Dortmund

Alle Videos ab sofort bis zum 19.08. auf den Veranstaltungsseiten verfügbar!



Es ist soweit! Zum ersten Mal veranstaltet das Schauspiel Dortmund ein Queer-Festival. 

Der Monat Juni steht alljährlich im Zeichen der „Pride“, dem Monat also, an dem vor 52 Jahren die berühmten Stonewall Riots stattfanden. Die Bar „Stonewall Inn” an der Christopher-Street in New York City wurde zum Zeichen des Widerstands der LGBTQI*-Communities. Jedes Jahr erinnern die Christopher-Street-Days an dieses Ereignis. Doch was ist übrig geblieben vom Widerstand? Und: Welche Menschen werden erinnert, welche Perspektiven werden gesehen und welche Narrative werden gehört, wenn wir aus der Zukunft in die Gegenwart blicken?

Die erste Ausgabe findet in diesem Jahr – komplett digital – unter dem Titel FutureLovers statt. An vier Tagen wird das Schauspiel Dortmund einen Raum für queere Perspektiven schaffen – u. a. nimmt uns Antje Prust mit auf eine Recherche der queer-feministischen Tanzrituale. Belendjwa Peters Solo-Musical MWINDA feiert Premiere (Dortmund Goes Black). Christopher Heisler führt uns kunstvoll durch die Stadt und durch die Straßen Dortmunds.

Tanz– und Schreibworkshops, sowie ein SaferSpace für Non-binary und Trans BpoCs sind Teil des empowernden Programms. Talk und Gesprächsrunden suchen nach den Queeren Perspektiven im Ruhrgebiet, nach der Kunst als Selbstermächtigung und dem Theater als (Verun-) Möglichkeitsraum. Wir begehen den Auftakt mit Jayrôme C. Robinet und seinen Ideen und Impulsen über die Zukunft. 

Und: wir feiern den FutureLove–MiniBall (Hosted by Crystal Solar Saint Laurent). Wir vernetzen uns und begegnen Institutionen und Personen aus der Region. Wir streamen den preisgekrönten Film FUTUR III und stellen das erste deutschsprachige Queer-Magazin Glitter vor. 

Der Raum ist eröffnet. Die Zukunft war schon immer da. Wir geben ihr Raum in allen Widersprüchlichkeiten und Widerständen. Mit dem Queer-Festival-2021 halten wir Ausschau nach der zukünftigen Liebe und der Liebe für die Zukunft.



Gemeinsam mit Euch – liebes Publikum – setzen wir uns in Bewegung!

Die Zukunft ist Queer! 


Alina Aleshchenko, Megha Kono-Patel, Christopher-Fares Köhler und Kirsten Möller
Festival – Kurator*innen

Ausstattung Elizaweta Veprinskaja

Aufnahmen: 
Kamera Daniela Sülwold, Tobias Hoeft
Schnitt Daniela Sülwold
Ton Gertfried Lammersdorf, Jörn Michutta
Licht Stefan Gimbel

Live-Streaming:
Bild-Regie Daniela Sülwold
Kamera Tobias Hoeft
Ton Robin Lockhardt
Licht Markus Fuchs



Hier findet ihr eine Übersicht unseres Programms und auf den Kacheln geht es zu den einzelnen Programmpunkten:

KICK OFF – FESTIVAL und IMPULSE

On Demand – Do. 24.06. 17Uhr

Eröffnungs-Panel

Queere Perspektiven im Ruhrgebiet

LiveStream – Do. 24.06. 18Uhr

GLITTER* – ein Gespräch

On Demand – Do. 24.06. 19:30Uhr

UND IHR WOLLTET TANZEN, ALSO: TANZT!

LiveStream – Do. 24.06. 21Uhr

aus der Reihe Dynamite Digital

Durch die Stadt mit.

On Demand – ab Fr. 25.06. 10Uhr

Panel

Theater als (Verun-) Möglichkeitsraum

LiveStream, Fr. 25.06. 18Uhr

Dortmund Goes Black

MWINDA

On Demand, Fr. 25.06. 19Uhr

Dortmund Goes Black

Nachgespräch zu MWINDA

LiveStream, Fr. 25.06. 20:15Uhr

mit Anmeldung

Ballroom Culture & Vogue Fem Performance Workshop
mit ZOE

Zoom, Sa. 26.06. 12-14Uhr

Panel

Kunst als Praxis der Selbstermächtigung

LiveStream, Sa. 26.06. 18Uhr

Ein Gespräch über die deutsche Ballroom – Szene

Let’s Have a Talk

On Demand, Sa. 26.06. 19Uhr

Eine Ballroom Performance

FutureLove – MiniBall

LiveStream, Sa. 26.06. 21Uhr

mit Anmeldung

CREATIVE WRITING WORKSHOP mit Ayayini Sathyan

Zoom, So. 27.06. 12-15Uhr

mit Anmeldung

Vernetzungstreffen

Zoom, So. 27.06. 15Uhr

mit Anmeldung

FUTUR III – Film Screening

Stream, So. 27.06. 19Uhr

Nachgespräch FUTUR III // Wrap-Up Festival

LiveStream, So. 27.06. 20:45Uhr







Ein Großteil der Veranstaltungen wird in die Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht. Bitte achtet auf den Hinweis.






Wir danken allen unten stehenden Partner*innen für die Unterstützung bei der Umsetzung des Festivals:

Das Festival wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW Kultursekretariat Wuppertal sowie vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein- Westfalen in Trägerschaft der LAG Lesben in NRW. Das Diskursprogramm wird in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW realisiert.






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Stückemarkt


Abschluss Stückemarkt

mit Vergabe Stückemarkt Werkauftrag



Jedes Jahr wird am Ende des Stückemarkts Bilanz gezogen und der*die Gewinner*in des Stückemarkt Werkauftrags bestimmt. Welche Themen hat der diesjährige Stückemarkt aufgeworfen und wer wird eine neue Arbeit am Schauspiel Dortmund realisieren? In einer Award-Zeremonie mit viel Glamour ehrt das Schauspiel Dortmund die Künstler*innen des Stückemarkt und verleiht feierlich den Werkauftrag.



Mit: Linus Ebner, Lola Fuchs, Christopher Heisler, Marlena Keil, Antje Prust, Sarah Yawa Quarshie, Mervan Ürkmez, Raphael Westermeier, Julia Wissert
Live-Video: Tobias Hoeft
Live-Schnitt: Daniela Sülwold
Live-Regie: Anna Tenti
Ausstattung: Christiane Thomas
Kostüm: Elizaweta Veprinskaja
Dramaturgie: Hannah Saar


23.05., 20-21 Uhr: Live-Stream aus dem Haus der Berliner Festspiele und dem Schauspiel Dortmund








Foto: Mit „Nanjing“ stellt sich Jude Christian als eine von fünf Künstler*innen beim Stückemarkt vor / Copyright: Tamara Moore

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Digitale Kantine

Was ist das Theater ohne Kantine? Immer freitags nach der Veröffentlichung von 17#1 geht es jetzt in unsere Digitale Kantine. Treffpunkt, Stammtisch und Meet&Greet, bei dem ihr das neue Schauspiel-Team und Ensemble kennenlernen könnt. Und zwar nicht in einem statischen Nachgespräch, sondern ganz einfach zum SmallTalk an der Bar, auf eine virtuelle Zigarette in der Raucher*innenecke oder bei der Fortsetzung ihrer 17×1-Performances. Nehmt euch ein Getränk und kommt vorbei!



Die Digitale Kantine findet immer im Anschluss an die Veröffentlichung der 17×1 Folgen auf der Plattform wonder.me  statt, die nächsten Termine sind:

Freitag 26.3. ab 20.00Uhr
Freitag 09.4. ab 20.00Uhr
Freitag 30.4. ab 20.00Uhr
Freitag 14.5. ab 20.00Uhr
Freitag 28.5. ab 20.00Uhr
Freitag 11.6. ab 20.00Uhr



Hinweis zur Digitalen Kantine:

Hier geht es zu unserer Digitale Kantine, die auf der Plattform wonder.me stattfindet.
Für die Teilnahme braucht Ihr Euren PC/Laptop und den Mozilla Firefox oder Chrome Browser.
Tablets und Smartphones funktionieren leider nicht, bzw. nur eingeschränkt (ohne Videobild).

Ihr müsst nichts runterladen und euch nicht registrieren, sondern könnt euch einfach mit einem Namen und Foto einloggen.

Nach einem kleinen Audio/Mikro-Check kommt ihr automatisch in unser Foyer, wo ihr verschiedene Bereiche wie Bar, Raucher*innenecke oder das Institut findet. Hier könnt ihr euch mit Eurem Foto-Avatar frei bewegen und zwischen den Räumen wechseln. Entweder mithilfe der Pfeiltasten oder indem ihr mit dem Cursor auf eine Stelle im Raum klickt. Bewegt euch einfach in einen Kreis und stellt euch zu einer Gruppe dazu, um mit anderen Leuten ins Gespräch zu kommen. Falls ihr Hilfe benötigt, schaut einfach im Raum „CheckIn/Info“ vorbei. Viel Spaß!

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Programm der Frauen*ThemenTage



Das Programm findet digital statt. Mit dem Gender-Sternchen (*) in unserem Titel wollen wir darauf hinweisen, dass es eine Vielzahl an Geschlechtsidentitäten jenseits von männlich und weiblich gibt. Diese Geschlechtsidentitäten sind in einer männlich dominierten Gesellschaft – so wie weibliche Identitäten – marginalisierte Positionen.

Auch Männer sind bei unseren Veranstaltungen zu den Frauen*ThemenTagen gern gesehene Gäste. Dabei wünschen wir uns einen achtsamen Umgang mit den eigenen Privilegien.


Die Links zu den Videos und Gesprächs-Plattformen werden spätestens 5 Minuten vor Veranstaltungsbeginn unter der dem jeweiligen Programmpunkt auf dieser Seite veröffentlicht.

Alle Videos sind bis einschließlich 08.03. verfügbar!


Samstag, der 6.3.

Du und Ich = Wir?
Eine Diskurs-Veranstaltung

Jeweils ein*e Mitarbeiter*in aus dem Schauspiel Dortmund und ein Gast unterhalten sich über Herausforderungen, denen sie sich in ihrer Arbeit (in einem patriarchalen, weißen und von Zweigeschlechtlichkeit geprägtem Umfeld) stellen müssen und Strategien, die herrschenden Strukturen ins Wanken zu bringen.

Queere (Sorge-)Arbeit
Von 17:00-18:00 Uhr
Mit: Francis Seeck & Valentina Schüler



Rassifizierte Mütter in weißen Institutionen
Von 18:30-19:30 Uhr
Mit: Megha Kono-Patel & Karima Benbrahim

Mutterschaft ist in öffentlichen Diskurse oft weiß repräsentiert. Was passiert aber wenn sich zwei rassifizierte Mütter rassifizierte Kinder auf einen Tee treffen? Klar, sie sprechen über ihre Kinder, Rassismus, Muttersein. Oder doch nicht?
Seid gespannt. Kommt hin und hört zu.


Was ist bitteschön eine „Karriere-Frau“?
Von 20:00-21:00 Uhr
Mit: Julia Wissert & Lanna Idriss




Virtual Club Culture
Ab 22 Uhr
Presented by YAYA Netzwerk

Gin Bali
Giving hope that bombs will be thrown to those who deserve playing everything that empowers us to speak up for ourselves. Helping us to get through the fights. Taking up space. Reclaiming. Kurdish Ninja.
(HipHop / Grime / Moombahton / Baile / Kurdish Deconstructed Club / Self Produced Shit)

&

Gretchen
Serving Experimental HipHop, Industrial Bass, Deconstructed Club and Some Things.
Beyond/Between.


Sonntag, der 7.3.

Auf die Straße?!?
Ein Audioguide

Frauen*kampftag. Die aktuelle Zeit nutzen für eine Reflexion. Was war, was ist und was machen wir eigentlich?

How to protest? Ein Audioguide zum Frauen*Kampftag als Aufruf zum Protest im Privaten und im Öffentlichen. Eine Collage als Einblick in bereits gekämpfte Proteste. Wo wird ungesehene Sorgearbeit geleistet? In welchen Rollenverteilungen finden wir uns wieder? Welche Aufgaben nehmen wir als selbstverständlich an? Fragen, denen es lohnt auf den Grund zu gehen und aus denen jede*r Konsequenzen ziehen kann.

Von: Anna Tenti (Text & Idee), Andreas Niegl (Soundgestaltung) und Meike Kurella (Video & Ausstattung)  
Mit: Antje Prust (Stimme)

Schaut euch das Video als IGTV jetzt auf unserem Instagram Account Schauspiel Dortmund an!


Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen
Eine Live-Stream-Lesung
Um 17 Uhr

Der Lauf der Geschichte wird überwiegend von Männern erzählt. Frauen* sind in der Geschichte zu wenig gehört, ihre erhobenen Stimmen hätten einiges anders gesehen und beeinflussen können. Meist standen sie an der Seite großer Männer und sind mit ihnen oder durch sie untergegangen. Mit einer Lesung von drei Texten auf der Bühne des Schauspiels Dortmund aus der Textsammlung von Christine Brückner: „Wenn Du geredet hättest Desdemona“ werden weibliche Stimmen lebendig, sprechen laut aus, was damals nicht gehört wurde. Zum Beispiel Desdemona, in der letzten Viertelstunde im Schlafgemach des Feldherrn Othello, Gudrun Ensslin in ihrer Gefängniszelle im Todestrakt in Stammheim und Sappho in ihrer Rede an die Abschied nehmenden Mädchen auf Lesbos.

Idee und Umsetzung: Sarah Jasinszczak
Mit: Linda Elsner, Lola Fuchs, Marlena Keil



FILMABEND
Ab 19 Uhr

How To Be A Sister
ein Kurzfilm (ca. 4 Min)
Für Chimamanda, für Angela, für Audre … für dich, für mich, für uns. 

Regie: Azeret Koua
Mit: Sarah Yawa Quarshie
Künstlerische Beratung: Bernice Lysania Ekoula Akouala, Hannah Saar
Bühne/Kostüm: Elizaweta Veprinskaja
Kamera: Tobias Hoeft 
Schnitt: Kolja Haaf 




Monsterhood Part II. Sennentuntschi, a cultural appropriation
ein Performance-Film (ca. 25 Min)

MONSTERHOOD Part II ist Teil einer Serie von Performances, in denen Tanz und Objekt, unbelebter und lebendiger Körper zueinander in Beziehung treten und zu Hybriden verwachsen. In denen vertraut geglaubte Grenzen des Ichs sich auflösen. Im Zentrum steht die Frage nach der Identität, nach einem Ich, das stets in Transformation ist, sich neu entwirft, Verbindungen löst und webt, in neue Häute schlüpft. Eine Frage, die immer auch die Frage nach dem „Anderen“ einschliesst. Ausgangspunkt für Monsterhood Part II ist die alte schweizer Sage vom Sennentuntschi, von der es um die 70 Fassungen gibt. Die Sage erzählt von Sexualität, Gewalt, der Frau als Objekt.

Von (künstler. Leitung, Puppen und Objekte, Text, Sound, Performance): Latefa Wiersch
Mit: Emma Murray, Latefa Wiersch
Video: Elvira Isenring, Roni Ulman



Im Anschluss: Nachgespräch
Ab 19:30 Uhr
Mit: Azeret Koua, Latefa Wiersch
Moderation: Megha Kono-Patel



Das Programm wurde kuratiert von: Bernice Lysania Ekoula Akouala, Sarah Jasinszczak, Megha-Kono Patel, Azeret Koua, Friederike Krah, Hannah Saar, Anna Tenti.

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SummerUp7


Das Online-Programm

#coronaedit

Die 7. Ausgabe von SUMMER UP findet vom 09.04 – 11.04.2021 digital und vom 15.10 – 17.10.2021 analog in Kooperation mit uns statt. Hier findet ihr das Programm.

Bei ausgewählten Veranstaltungen ist eine Anmeldung via Mail erforderlich. Alle Infos zu den einzelnen Programmpunkten findet ihr in der Programmbeschreibung.
Alle Videos des Wochenendes sind hier unter den jeweiligen Programmpunkten und auf der SummerUp Homepage verfügbar.


Das Programm:

Freitag, 09.04.2021

18:00 – 19:00  KICK OFF – SUMMER UP7 #coronaedit

ab 19:00 Streaming 4 aus 17×1

ab 20:00 Kantine geöffnet – “Essen ist fertig, Schatz!”

22:00 – 24:00 DJane Set: Ari




Samstag, 10.04.2021

12:00 – 13:30 Zoom der Musiktheaterassistierenden
Bitte melde dich bis zum 09.04.2021 via Mail (assistierende@ensemble-netzwerk.de) zu diesem Talk an. Du bekommst dann die Zugangsdaten zu unserem Zoom zugesandt.

12:00 – 13:30 Zoom der Ausstattungsassistierenden
Bitte melde dich bis zum 09.04.2021 via Mail (assistierende@ensemble-netzwerk.de) zu diesem Talk an. Du bekommst dann die Zugangsdaten zu unserem Zoom zugesandt.

14:00 – 15:30 Eröffnung der digitalen Ausgabe SUMMER UP7 #coronaedit

15:30 – 17:00 Klassismus und Assistieren am Theater

17:00 – 17:30 werther.live – im Gespräch mit Cosmea Spelleken (Kollektiv punktlive)

17:30 – 18:30 Digitales Theater – Formate der Zukunft?

19:00 – 20:00 Ruhe bitte – wir proben!
Welche Anweisungen möchtet ihr uns für diese Veranstaltung mitgeben? Schreibt uns live während des Streams, nehmt an der Umfrage auf Instagram teil, oder schreibt eine Mail mit dem Betreff „Probenmythen“ an assistierende@ensemble-netzwerk.de

20:00 – 22:00 werther.live + Nachgespräch

ab 20:00 Kantine geöffnet  – Essen ist fertig, Schatz!

23:00 – 01:00 DJane Set



Sonntag, 11.04.2021

14:00 – 15:00 DAY TWO – SUMMER UP #coronaedit

15:00 – 16:00 SUMMER UP7 #coronaedit – Die Gewinner:innen-Formate

16:00 – 17:00 Sexismus, Bechdel-Test und Rollenklischees – brauchen wir ein feministisches Musiktheater?

16:00 – 17:00 Warum das Digitale das Theater braucht
Bitte melde dich via Mail (assistierende@ensemble-netzwerk.de) zu diesem Talk an. Du bekommst dann die Zugangsdaten zu unserem Zoom zugesandt.

17:30 – 18:30 Größer wird man immer! Assistieren als Ausbildungsberuf!

18:30 Closer SUMMER UP7 #coronaedit

19:00 Gewinner:innen-Stream SUMMER UP7 #coronaedit
Die Videos findet ihr ab 19Uhr auf der SummerUp-Seite und auf YouTube:

ab 20:00 Kantine geöffnet  – Essen ist fertig, Schatz!

20:30 How to: Netzwerken mit dem K*Werk
Bitte melde dich via Mail (assistierende@ensemble-netzwerk.de) zu dieser Veranstaltung an. Du bekommst dann die Zugangsdaten zu unserem Zoom zugesandt.



WÄHREND DES GESAMTEN FESTIVALS: Fräulein Else

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Der Platz

Klasse!

Eine Gesprächsreihe am Schauspiel Dortmund

Begleitend zu der Produktion „Der Platz“

Die französische Schriftstellerin Annie Ernaux begibt sich in Der Platz in eine literarische Auseinandersetzung mit der Beziehung zu ihrem verstorbenen Vater und ihren Herkunftsverhältnissen. Bereits 1983 – lange bevor Didier Eribon mit seinem Bestseller Rückkehr nach Reims autobiografische Erzählung mit soziologischer Analyse verschränkt – untersucht Annie Ernaux in einer leisen und zärtlichen Selbstbetrachtung die Herausforderungen und Verluste, die mit einem sozialen Aufstieg aus der Arbeiterklasse verbunden sind. Was musste geopfert werden, damit sie, als erste in der Familie, studieren konnte? Was muss zurückgelassen werden, um den Erwartungen, die mit dieser Chance verbunden sind, gerecht zu werden? Und was muss neu erlernt werden, um sich in den Regeln des Bürgertums zurecht zu finden? Die Regisseurin Julia Wissert geht diesen Fragen zusammen mit dem Ensemble nach und wird sich in einer theatralen Recherche mit den Themen Herkunft und Klasse auseinandersetzen. 

Auf Grund der Corona-Pandemie musste die Uraufführung von Der Platz auf die nächste Spielzeit verschoben werden. Doch das Produktionsteam befindet sich derzeit in einem intensiven Rechercheprozess. Das Team spürt den Beziehungen zu den eigenen Vätern nach, befragt die eigene soziale Herkunft und wie sich diese auf die Biografien auswirkt und wirft einen Blick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse im Bezug zu Klasse. Im Rahmen der Recherchephase finden im März vier Expert*innengespräche per Zoom statt. Die Expert*innengespräche werden von dem Produktionsteam moderiert.


Anmeldung erwünscht unter: alopper@theaterdo.de




Die Links zu den Gesprächs-Plattformen werden spätestens 5 Minuten vor Veranstaltungsbeginn unter der dem jeweiligen Programmpunkt auf dieser Seite veröffentlicht – auch ohne vorherige Anmeldung.



Klasse! #1

10.3. 19.30 Uhr: Was ist eigentlich Klassismus – und was hat das mit uns zu tun?

Input von und Gespräch mit Tanja Abou, moderiert von Marlena Keil (Schauspielerin) und Hannah Saar (Dramaturgin)

Klassismus bezeichnet die strukturelle Unterdrückung und Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunftsklasse. Doch wie lässt sich Klassismus erkennen? Wie wirkt sich Klassismus aus? Wer ist davon betroffen? Und was hat Klassismus mit Theater zu tun?

Tanja Abou ist Sozialarbeiterin, queere Poverty-Class-Akademikerin, Social-Justice-Trainerin, Care-Leaverin, Gründungsmitglied des Instituts für Klassismusforschung, systemische Therapeutin, DJ, gleichzeitig Lehrbeauftragte und Studentin und Kinderbuchautorin. Sie lebt und arbeitet in Berlin, wenn noch Zeit bleibt, schreibt und zeichnet sie darüber.




Klasse! #2

11.3. 19.30 Uhr: Klasse, Milieu, Habitus – und der Mythos Bildung

Input von und Gespräch mit Aladin El-Mafaalani, moderiert von Antje Prust (Schauspielerin) und Julia Wissert (Regisseurin)

Aladin El-Mafaalani ist Soziologe und Inhaber des Lehrstuhls für Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft an der Universität Osnabrück. Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Arbeitswissenschaft folgte die Promotion in Soziologie an der Ruhr-Universität Bochum. Zunächst war er Lehrer am Berufskolleg Ahlen, dann Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster und später Abteilungsleiter im nordrhein-westfälischen Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Düsseldorf. Er ist 1978 im Ruhrgebiet geboren und lebt in Dortmund. 

Die beiden zuletzt bei Kiepenheuer und Witsch erschienenen Bücher „Das Integrationsparadox“ (2018) und „Mythos Bildung“ (2020) waren Bestseller und wurden in den wichtigsten Bestenlisten aufgenommen. In „Mythos Bildung“ analysiert Aladin El-Mafaalani aus unterschiedlichen Perspektiven die Probleme und paradoxen Effekte des Bildungssystems, seine Dynamik und seine Trägheit. Eine umfassende Diagnose, ein Plädoyer dafür, soziale Ungleichheit im Bildungswesen endlich in den Fokus der Bildungspolitik und -praxis zu rücken.




Klasse! #3

17.3. 19.30 Uhr: Grenzen der Demokratie – Teilhabe als Verteilungsproblem

Input von und Gespräch mit Stephan Lessenich, moderiert von Lola Fuchs (Schauspielerin) und Raphael Westermeier (Schauspieler)

Die moderne Demokratie soll allen Bürger*innen gleichermaßen politische Teilhaberechte gewährleisten. Doch als nationale Demokratie in globalen kapitalistischen Ökonomie ist durch eine ebenso komplexe wie dynamische Konstellation der Öffnung und Schließung von Teilhaberäumen charakterisiert. Die analytische Rede von der modernen Gesellschaft als Klassengesellschaft wird dadurch keinewegs falsch – wohl aber fundamental ergänzungsbedürftig.

Stephan Lessenich lehrt Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Politische Soziologie der sozialen Ungleichheit sowie Kapitalismusanalyse und Kapitalismuskritik. Er war von 2013 bis 2017 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS).



Klasse! #4

18.3. 19.30 Uhr: Streulicht

Input von und Gespräch mit Deniz Ohde, moderiert von Linda Elsner (Schauspielerin) und Mervan Ürkmez (Schauspieler)

Industrieschnee markiert die Grenzen des Orts, eine feine Säure liegt in der Luft, und hinter der Werksbrücke rauschen die Fertigungshallen, wo der Vater tagein, tagaus Aluminiumbleche beizt. Hier ist die Ich-Erzählerin aufgewachsen, hierher kommt sie zurück, als ihre Kindheitsfreunde heiraten. Und während sie die alten Wege geht, erinnert sie sich: an den Vater und den erblindeten Großvater, die kaum sprachen, die keine Veränderungen wollten und nichts wegwerfen konnten, bis der Hausrat aus allen Schränken quoll. An die Mutter, deren Freiheitsdrang in der Enge einer westdeutschen Arbeiterwohnung erstickte, ehe sie in einem kurzen Aufbegehren die Koffer packte und die Tochter beim trinkenden Vater ließ. An den frühen Schulabbruch und die Anstrengung, im zweiten Anlauf Versäumtes nachzuholen, an die Scham und die Angst – zuerst davor, nicht zu bestehen, dann davor, als Aufsteigerin auf ihren Platz zurückverwiesen zu werden.

Wahrhaftig und einfühlsam erkundet die Autorin Deniz Ohde in ihrem Debütroman Streulicht die feinen Unterschiede in unserer Gesellschaft. Satz für Satz spürt sie den Sollbruchstellen im Leben der Erzählerin nach, den Zuschreibungen und Erwartungen an sie als Arbeiterkind, der Kluft zwischen Bildungsversprechen und erfahrener Ungleichheit, der verinnerlichten Abwertung und dem Versuch, sich davon zu befreien.

Der Roman ist zu finden unter: https://www.suhrkamp.de/autoren/deniz_ohde_15478.html?d_view=veroeffentlichungen

Deniz Ohde, geboren 1988 in Frankfurt am Main, studierte Germanistik in Leipzig, wo sie heute auch lebt. Für ihren Debütroman Streulicht, der auf der Shortlist des Deutschen Buchpreis stand, wurde sie mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung und dem aspekte-Literaturpreis 2020 ausgezeichnet.

Link zum Zoom Webinar: https://zoom.us/j/96229641579



TEAM:
Regie Julia Wissert
Bühne För Künkel
Kostüm Mascha Mihoa-Bischoff
Sound Houwaida Goulli
Dramaturgie Hannah Saar

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Frauen*
ThemenTage

Am 6. & 7. März in Vorbereitung auf den Internationalen Frauen*tag

Am 8. März 1908 legen tausende Textilarbeiterinnen in New York ihre Arbeit nieder und demonstrieren auf den Straßen gegen die schlimmen Zustände in der Fabrik.

Am 8. März 1909 ruft die Sozialistischen Partei Amerikas einen nationalen Frauentag aus, um den Kampf der Schneiderinnen zu ehren.

Am 27. August 1910 schlägt Clara Zetkin auf der Zweiten Internationalen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einrichtung eines Internationalen Frauentags vor. Der Internationale Frauen*tag ist geboren. Und noch heute kämpfen Frauen* am 8. März für Gleichberechtigung. Das Motto der UN für den Internationalen Frauen*tag 2021 lautet: Frauen in Führungspositionen: Für eine ebenbürtige Zukunft in einer COVID-19-Welt. Gerade Pflegeberufe und unbezahlte Pflegearbeit und emotionale Arbeit werden vermehrt von Frauen* geleistet. Diese Arbeit kann nicht so leicht bestreikt werden – vor allem nicht während einer Pandemie. Statt Bezahlung gibt es Applaus. Und Gewalt gegen Frauen* nimmt zu. Ist es also mit weiblichen Führungspositionen getan? Wie wollen wir, dass die Geschichte weitergeht?

Einen Einblick in die verschiedenen Themen, die die Frauen* am Schauspiel Dortmund interessieren, gibt es als Einstimmung am Wochenende vor dem Internationalen Frauen*tag in unserem Digitalen Spielplan. Am 8. März selbst lassen wir die Lohn-Arbeit ruhen und verweisen auf das vielseitige Programm des Gleichstellungsbüro Dortmund.

Noch eine Frage: Was bedeutet eigentlich das Gender-Sternchen (*)?

Das Gender-Sternchen umfasst nicht nur weiblich oder männlich, sondern bezieht eine Vielzahl an Geschlechtsidentitäten mit ein (also nicht-binäre Menschen). Seit dem 1. Januar 2019 wird in Deutschland mit der dritten Geschlechtsoption („divers“) offiziell anerkannt, dass es Menschen gibt, die sich nicht in die Geschlechtsidentität „weiblich“ oder „männlich“ einordnen. 2020 hat die Stadt Dortmund offiziell beschlossen, der geschlechtlichen Vielfalt auch sprachlich Ausdruck zu verschaffen, auf geschlechtsneutrale Bezeichnungen zurückzugreifen oder alternativ das Gender-Sternchen (*) zu verwenden.