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Spielzeit 2021/22

Happy, We Lived on a Planet


Happy, We Lived on a Planet

Ein theatrales Requiem • Uraufführung

von Mervan Ürkmez mit Texten von Ekkehard Freye, Renate Henze, Nika MiškovićRaphael WestermeierAnton Westermeier, Oskar Westermeier und Mervan Ürkmez

Vor ca. 65 Millionen Jahren sind die Dinosaurier, die fast 200 Millionen Jahre die dominierende Spezies auf dem Planeten waren in kürzester Zeit ausgestorben. Ein Komet ist eingeschlagen und hat eine Reihe von Ereignissen ausgelöst, die zu ihrer Auslöschung geführt haben. Und doch sind sie allgegenwärtig. Wir finden ihre Fußspuren im Boden, über den wir gehen, wir finden ihre Abbilder auf Schultüten von Kindern. Wir finden sie in den Vögeln, die über uns fliegen und den Schildkröten, die zu unseren Füßen krabbeln. Wir finden sie in uns. Denn nur durch ihr Aussterben, konnte die Menschheit entstehen.

Über Endlichkeit zu sprechen – über die Endlichkeit von Beziehungen, die Endlichkeit des eigenen Lebens, die Endlichkeit des Lebens geliebter Menschen, Tiere oder Pflanzen und über die Endlichkeit der Menschheit – löst in der westlichen Welt meist ein Unwohlsein aus. In Folge wird das Sprechen, die Auseinandersetzung mit Endlichkeit eingestellt. Doch woher kommt die Angst vor dem Ende?

In Happy, We Lived on a Planet beobachten wir fünf Menschen verschiedenen Alters bei der Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit. Der Komet schwebt als Metapher über ihnen, das Ende immer mit dabei. Doch muss das nichts Trauriges sein. Was bleibt, wenn etwas geht? Ist ein Mensch, der nicht mehr in unserem Leben ist, wirklich weg? Sind die Momente, die verblassen, wirklich aus der Welt? Endet etwas oder transformiert es sich in etwas anderes?

Ensemblemitglied Mervan Ürkmez schafft mit dem künstlerischen Team von Happy, We Lived on a planet einen Erfahrungsraum für eine sinnliche und vielschichtige Auseinandersetzung mit der Endlichkeit, der es erlaubt, die eigenen Gedanken und Gefühle willkommen zu heißen und in Dialog mit ihnen zu treten. Happy, We Lived on a planet sucht der Hoffnung und Schönheit der Vergänglichkeit.


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Premiere: 18.09.2021 19:30Uhr im Schauspielhaus
Termine: 19.09.2021 18Uhr
Weitere Termine folgen!

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Besetzung

Mit Ekkehard FreyeNika MiškovićRaphael WestermeierRenate HenzeAnton / Oskar Westermeier

Regie Mervan Ürkmez
Ausstattung Elizaweta Veprinskaja
Sound Andreas Niegl
Video Mervan Ürkmez
Dramaturgie Hannah Saar
Regieassistenz & Künstlerische Mitarbeit Anna Tenti
Künsterlische & Dramaturgische Mitarbeit Steffen Link
Kostümassistenz René Neumann
Inspizienz Tilla Wienand
Soufflage Ruth Ziegler

Mit Dank an Arda Ciltepe, Rebecca Fuxen, Leonie Kellein, Debo Kötting, Martin Mutschler, Antje Prust, Lilli Strakerjahn, Marlies und Mustafa Ürkmez, Elena von Liebenstein, Natascha Zander 

Backstage

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Spielzeit 2021/22

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Spielzeit 2021/22

Happy, We Lived On A Planet

Premiere 18.09.2021

Der Platz

Premiere 30.10.2021

5G – Die Rückkehr der Superheld*innen

Premiere 04.11.2021

Zwischen Zwei Stürmen

Premiere 27.11.2021

Ödipus auf dem Mars

Premiere 16.12.2021

Das Spiel ist aus

Premiere 20.01.2022

The Head In The Door

Premiere 29.01.2022

Und Ihr Wolltet Tanzen, Also: Tanzt!

Premiere 26.02.2022

DIE TONIGHT, LIVE FOREVER oder Das Prinzip Nosferatu

Premiere 10.03.2022

Im Jahre X…
Über den außergewöhnlichen Horror ein Kind zu sein

Premiere 19.03.2022

Cherchez La Femme

Premiere 23.04.2022

Danach

Premiere 07.05.2022

105 Mal 68
Wir regeln das

Premiere 04.06.2022

Spielzeit 2021/22

Rahmenprogramm

Der Dortmunder Sprechchor

Spielzeit 2020/21

Ensemble






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Spielzeit 2021/22

Dortmunder Sprechchor


Dortmunder Sprechchor

Der Dortmunder Sprechchor ist das 17. Ensemblemitglied im Schauspiel. Seit Mai 2011 proben annähernd 100 Dortmunder Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit unterschiedlichen Regisseuren unter Federführung der Dramaturgen Alexander Kerlin und Thorsten Bihegue wöchentlich für verschiedene Stücke und Projekte. Seitdem wirkte der Sprechchor immer wieder in zahlreichen Produktionen mit wie AntigoneDer Meister und MargaritaLeonce und Lena, Lessings Gespenster, Republik der Wölfe, Tartuffe, Im Garten des Wissens, Das Schweigende Mädchen, Heimliche Helden und vielen mehr.

Im Sommer 2013 dann das erste abendfüllende Stück, zum ersten Mal stand der Sprechchor als Protagonist auf der Studiobühne: Das phantastische Leben der Margot Maria Rakete (Regie: Thorsten Bihegue, Chrsitoph Jöde, Alexander Kerlin). Es folgte Heiner Müllers Hamletmaschine in der Regie von Ensemblemitglied Uwe Schmieder. Unter der Leitung von Thorsten Bihegue und Alexander Kerlin war der Sprechchor in Kasper Hauser und Die Sprachlosen aus Devil County sowie Das Bildnis des Dorian Gray zu sehenZusammen mit Thorsten Bihegue erarbeitete der Sprechchor den berührenden Abend After Life, und mit Laura N. Junghanns und Matthias Seier den Abend Echte Liebe über Homosexualität im Fußball.

Die Mitglieder des Dortmunder Sprechchors sind: Heide Alscher, Regine Anacker, Angelika Bammann, Barbara vor den Bäumen, Bettina Bartsch, Sabine Bathe-Kruse, Birgit Bergstermann, Dorothea Borghoff, Barbara Born-Wildt, Ulla Brinkmann, Gabriela Brozio, Heidemarie Brüne, Heide Buhren, Jo Bullmann, Bärbel Capelle, Frank Claus, Margret Corcilius, Lilo Diel-Greve, Annette Eisler-Strenger, Constanze Emmerich, Solveig Erdmann, Lilli Fehr-Rutter (†), Maike Fischer-Wagner, Claudia Flenner-Nordhaus,  Bernhild Flenner-Wechselberg, Birgit Gesing, Bärbel Göbel, Elke Grevel, Waltraud Grohmann, Anne Grundmann-Sanz Pamies, Jürgen Hecker, Sabine Hensel, Udo Höderath, Henri Hoffmann, Peter Jacob, Rika Kaestner, Tassilo Kaestner, Emma Khalatbari, Elke Kalwa-Feige, Jörg Karweick, Sabine Kaspzyck, Marianne Kempf,  Margret Kloda, Sarah Klung, Karin Knoll, Birgit Kornrumpf, Birgit Korte, Ingrid Kremin, Petra Krug-Feldmeier,  Ellamarie Kuke, Heike Lorenz, Jürgen Luga, Anne Malkowski, Ingeborg May, Marina Müller, Ulrike Müller, Inge Nieswand, Katrin Osbelt, Günter Ott, Heidi Ott, Elisabeth Pavel-Wohlert, Irene Pähler, Elke Recks, Sylvia Reusse, Traudel Gundula Richard,  Beate Ritgen, Karin Rolka-Thomas, Petra Maria Roth, Maria Rühling, Birgit Rumpel, Edgar Rupp, Monika Schlöter, Petra Schrader, Bärbel Schreckenberg, Maria Schriewer, Roland Schröter-Liederwald, Christoph Schubert, Jörg Schubert, Regina Schulz, Rosemarie Sitte, Ulrike Späth, Ulla Stadermann-Hellweg, Elisabeth Stamm, Verena Stanislawski, Nina Steinert, Monika Stragies,  Anette Struck, Sigrid Täubert, Gisela Tripp, Leonie Uliczka, Isabel Uliczka, Andreas Vollmer, Rita Wahle-Voß, Reinhilde Walkenhorst, Viola Wehn, Sabine Weiland,  Lea Sofie Wesner, Angelika Willers, Ulli Wildt, Hedda Zeitler

Aktuelle Produktionen

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Spielzeit 2021/22

105 mal 68. Wir regeln das.


105 mal 68. Wir regeln das.

Ein Spiel mit der Stadt

105 mal 68 ist die Größe eines Fußballfeldes. Es ist auch die Größe der Freiräume, die in unterschiedlichen Dortmunder Stadtteilen geschaffen werden. Ausgehend von utopischen Vorlagen und gemeinsam mit Anwohner*innen beschäftigen wir uns aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit dem Thema Regeln – theoretisch, praktisch, spielerisch.

Denn wie wir gemeinsam handeln, verhandeln, erschaffen und realisieren, ist bestimmt durch (un)geschriebene Gesetze: unbewusste, über Jahrhunderte gewachsene oder sich organisch ergebende Regelsysteme. Wie entstehen Regeln? Wer macht sie für wen? Wie verfahren wir mit Regelverstößen? Von welchen Regeln wollen wir, dass sie gebrochen werden? Und formen wir die Regeln oder formen die Regeln uns?

An drei Orten entwickeln wir praktische Utopien, in die wir spielerisch eintauchen können. Ein anderes Leben, ein besseres Leben, zumindest für die ZEIT X. Dabei kommt viel zum Vorschein, was schon längst da ist: nachbarschaftliche Vereine, Initiativen, Professionen und Nationalitäten, Privaträume und verborgene Schätze im öffentlichen Raum, Wünsche und Ängste. Das Spiel verändert den Stadtraum im physischen Sinne und durch Augmented Reality.

Seid eingeladen zum Besuch der Utopien, zur Parallelweltreise, taucht ein und spielt möglicherweise sogar selbst eine gar nicht so unwichtige Rolle.

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW Kultursekretariat Wuppertal.

Tickets & Termine

Premiere: 04.06.2022
Termine: folgen
Der Vorverkauf startet demnächst!

Konzept und Regie Christiane Hütter
Augmented Reality Sarah Buser
App Design Michael Sträubig
Dramaturgie Kirsten Möller
Stadt-Dramaturgie Megha Kono-Patel

Backstage 105 mal 68. Wir regeln das.: coming soon

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Spielzeit 2021/22

Danach


Danach

Eine Expedition

Eines Tages erwachen wir, die Welt sieht aus wie immer, deine Wohnung, die Straßen, die Stadt, alles unverändert. Nur bist Du anders. Denn du weißt nicht  mehr, wer du bist. Du weißt nicht deinen Namen, dein Geschlecht, dein Beruf, dein Status, deine Geschichte, all das hast du vergessen. Und dann triffst du Andere und niemand weiß mehr, was war. Aber ihr wisst, dass ihr nur gemeinsam überleben werdet.

Ausgehend von diesem Setting begibt sich die Regisseurin Selma Spahić, mit dem Team und dem Ensemble sich auf eine Entdeckungsreise. Eine Art Versuchs-anordnung oder ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Wir gehen zurück an den Punkt, an dem wir die Augen aufschlagen und uns in der Welt befinden. Und noch niemand hat uns gesagt, was eine Frau ist und ein Mann, was Stärke und was Schwäche ist,  was Gut und Böse. Wir wissen nicht, wer mächtig ist und wovor wir uns fürchten müssen. Eine Gruppe von Menschen hat die Chance auf einen Neuanfang – werden sie ihn nutzen und alles anders machen? Oder wird sich die Geschichte wiederholen?

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Premiere: 07.05.2022 im Schauspielhaus
Termine: folgen
Der Vorverkauf startet demnächst!

Regie Selma Spahić
Dramaturgie Sabine Reich

Backstage Danach: coming soon

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Spielzeit 2021/22

Cherchez La Femme


Cherchez La Femme

Eine Suche

Das Schauspiel Dortmund bietet ab der Spielzeit 2021 / 22 zum ersten Mal eine Künstler*innenresidenz für vor allem lokale Künstler*innen an. Im März 2022 nimmt das Künstler*innenkollektiv Operation Memory die Residenz wahr, die mit einer Premiere abschließen wird. Zwei offene Werkstattformate sind geplant, bei denen Zuschauer*innen Einblick in die Arbeit des Kollektivs bekommen können.

Operation Memory setzt sich aus Maria Babusch, Alexandra Glanc und Julienne De Muirier zusammen, die ihren Wohnsitz in Dortmund haben und im Ruhrgebiet künstlerisch aktiv sind. Das Kollektiv wird sich mit Performativität von Femininität in Kunst und Kultur in ihrer Historizität auseinandersetzen. Das Kollektiv ist einzeln als Autorinnen, Dramaturginnen, Pädagoginnen, Performancekünstlerinnen und Aktivistinnen unterwegs. Die Residenz wird die erste gemeinsame Regiearbeit des Kollektivs am Schauspiel Dortmund umrahmen.

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Premiere: 23.04.2022 im Studio
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Der Vorverkauf startet demnächst!

Regie Operation Memory
Stadt-Dramaturgie Megha Kono-Patel

Backstage Cherchez La Femme: coming soon

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Spielzeit 2021/22

DIE TONIGHT, LIVE FOREVER oder Das Prinzip Nosferatu


DIE TONIGHT, LIVE FOREVER oder Das Prinzip Nosferatu

von Sivan Ben Yishai • aus dem Englischen von Maren Kames

„Und Nacht ist es nicht, nur Tag kann es erst recht nicht sein.“

Eine Frau verlässt ihre Therapiesitzung und gerät in einen Gedankenrausch. Ein junger Immobilienmakler liegt schlaflos wach. Eine Frau verlässt müde und erschöpft ihre Arbeit, wird von einem Motorrad mitgenommen, nur um sich in Albträumen wiederzufinden.

Inspiriert vom Stummfilm Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (1922) von Friedrich Wilhelm Murnau, schickt die Autorin Sivan Ben Yishai ihre drei Erzähler-Stimmen auf einen rauschhaften Trip – zwischen Tag und Nacht, Albtraum und Klarheit, den Lebenden und den Untoten. Der junge Regisseur Paul Spittler inszeniert das Stück, bildhaft – musikalisch im Studio des Schauspiel Dortmund, als eine Suche nach dem Nosferatu-Prinzip. Was begehren wir? Was sind unsere Ängste? Was erwartet uns, wenn wir diesen Zwischenzustand verlassen haben werden?

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Premiere: 10.03.2022 im Studio
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Der Vorverkauf startet demnächst!

Backstage DIE TONIGHT, LIVE FOREVER oder Das Prinzip Nosferatu: coming soon

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Spielzeit 2021/22

Und ihr wolltet tanzen, also: tanzt!


Und ihr wolltet tanzen, also: tanzt!

Ein exzessiv-installativer Dancefloor in neon-pastell

Tanzt!

Schweiss tropft von den Wänden. Körper und Zeit lösen sich auf in der wogenden Masse, die einen umgibt und sanft hinüberträgt in eine andere Welt. Die Tanzenden lassen einen Ort entstehen, einen Ort der Gemeinschaft, des Rausches, der andere Welten behauptet und für einen kurzen Moment andere Realitäten herstellen kann.

Von den Tanzplagen des Mittelalters, als hunderte Menschen auf den Straßen bis zur Erschöpfung zu tanzen anfingen, über die Mythen todbringender Tänzer*innen, die durch ihre Bewegung die Ordnung ins Wanken brachten, bis hin zu den zeitgenössischen Clubs, die gerade in der Queer-Culture Orte des Rückzugs und Widerstands sind, tanzen wir durch die Zeiten des Protests und gründen einen immersiv-exzessiv-installativen Dancefloor. Gemeinsam mit dem Publikum wollen wir uns versammeln und über die gemeinsame Ekstase und Erschöpfung, über das Ausgelassen-Sein der prekären Körper danach fragen, wie wir in Zukunft leben wollen.

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Premiere: 26.02.2022 im Schauspielhaus
Termine: folgen
Der Vorverkauf startet demnächst!

Backstage Ihr wolltet tanzen, also: tanzt!: coming soon

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Spielzeit 2021/22

THE HEAD IN THE DOOR


THE HEAD IN THE DOOR

oder Das Vaudeville der Verzweiflung

„Was ist mit mir geschehen?“ dachte  Gregor Samsa als er eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte und sich in ein ungeheures Ungeziefer verwandelt hatte. . „Wie wäre es, wenn ich noch ein wenig weiterschliefe und alle Narrheiten vergäße.“

Kein schlechter Plan. Wer hat sich das noch nicht gewünscht? Einfach liegenbleiben, nichts tun. Den Chef vergessen, die Kolleg*innen und die To-Do Listen. Nicht mehr funktionieren, nicht mehr erfüllen, was alle erwarten. Oder was wir von uns selbst erwarten. Und während wir noch darüber nachdenken, klopft es an der Tür und jemand ruft: Beeil dich. Du kommst du zu spät. Und das Klopfen wird lauter und lauter je länger wie liegenbleiben. Die Stimmen vor der Tür werden fordernder: Wenn das alle täten, einfach liegenbleiben. Wo kommen wir denn da hin?

Wohin kommen wir? Und wohin wollen wir? Und warum müssen wir immer etwas tun, kreativ sein, glücklich sein, uns selbst verwirklichen. Wer sagt das eigentlich und was wäre, wenn wir nichts mehr tun? Und wer ist eigentlich das Ungeziefer im Raum? Aus diesen Fragen entwickelt Milan Peschel zusammen mit dem Ensemble eine absurde Klipp-Klapp Komödie, die mit viel Action und Bewegung die Lust am Stillstand untersucht.

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Premiere 29.01.2021 im Schauspielhaus
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Regie Milan Peschel
Bühne Magdalena Musial
Kostüm Nicole Timm
Licht Henning Streck
Dramaturgie Sabine Reich

Backstage THE HEAD IN THE DOOR: coming soon

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Spielzeit 2021/22

Das Spiel ist aus


Das Spiel ist aus

von Jean-Paul Sartre • Deutsch von Alfred Dürr / Uli Aumüller

„Würden Sie bitte unterschreiben?“
„Erledigt. Jetzt sind sie offiziell tot.“
„Und wo soll ich hingehen?“
„Wohin Sie wollen. Die Toten sind frei.“

Die zwei Hauptfiguren in Sartres Drehbuch, das 1947 von Jean Delannoy verfilmt wurde, werden zur selben Zeit umgebracht und treffen sich im Totenreich wieder. Dieses existiert parallel zu der Welt der Lebenden. Die Toten können die Lebenden beobachten, jedoch keinen Einfluss auf sie nehmen. Eve und Pierre jedoch bekommen eine zweite Chance, den Lauf der Geschichte zu verändern und werden für 24 Stunden zurück ins Leben gelassen.

Die Regisseurin Azeret Koua inszeniert Sartres Klassiker mit der Frage, wofür es sich zu leben lohnt.

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Premiere: 20.01.2022 im Studio
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Regie Azeret Koua
Ausstattung Elizaweta Veprinskaja
Musik Lutz Spira
Dramaturgie Hannah Saar

Backstage Das Spiel ist aus: coming soon

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Spielzeit 2021/22

Ödipus auf dem Mars


Ödipus auf dem Mars

Nach Sophokles

In einem Souvenirladen voll von Ramsch und skurrilen Artefakten treffen wir auf die Geschichte von Ödipus, der glaubte, er könne alle Prophezeiungen hinter sich lassen und seinem Schicksal entfliehen. Doch auf seinem Weg, gepflastert von Katastrophen und Kollateralschäden, muss er erkennen, dass er immer mehr Schuld auf sich lädt und niemand ihn retten kann. Am Ende streifen wir mit ihm, verirrt und geblendet, durch die verlassenen Landschaften.

Zwischen Popkultur und Antike, Mythos und Graphic Novel begleiten wir einen der ältesten Superhelden der Geschichte durch Raum und Zeit und finden in ihm das Spiegelbild der düsteren Blockbuster-Figuren unserer Tage wieder.

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Premiere: 16.12.2021 im Studio
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Regie Florian Hein
Bühne & Sound Design Bunny Vellocet
Kostüme Clemens Leander
Dramaturgie Kirsten Möller

Backstage Ödipus auf dem Mars: coming soon

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Spielzeit 2021/22

Zwischen Zwei Stürmen


Zwischen Zwei Stürmen

Nach »Der Sturm« von William Shakespeare und »Ein Sturm« von Aimé Césaire

Der Sturm ist das letzte Stück Shakespeares und erzählt die Geschichte Prosperos, einst Herzog von Mailand – vertrieben von seinem eigenen Bruder – der gemeinsam mit seiner Tochter auf einer Insel strandet. Als Herrscher der Insel unterstehen ihm der Luftgeist Ariel und sein Diener Caliban.

Im Jahr 1969 veröffentlicht der Schriftsteller, Politiker und Mitbegründer der Négritude-Bewegung Aimé Césaire das Stück Ein Sturm. Césaire behält Struktur und Figuren des Shakespeare-Stücks bei, verlagert die Insel in die Karibik und konzentriert die Geschichte auf Prospero, Ariel und Caliban. Ein Sturm wird zur Überschreibung und Hinterfragung des Originals und stellt die Fragen nach Macht, Kolonialisierung und Kultur in den Vordergrund.

Lionel P. Somé sucht erstmalig am Schauspiel Dortmund eine Auseinandersetzung mit beiden Autoren und Texten. Zwischen zwei Stürmen entsteht eine interdisziplinär, bildhaft-musikalische Inszenierung, die sich mit den Themen von Macht und Kolonialisierung zeitgenössisch befasst.

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Premiere: 27.11.2021 19:30Uhr im Schauspielhaus
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Besetzung

Regie & Video Lionel P. Somé
Bühne Marion Schindler
Kostüme Julia Simmen
Musik Abdoul Kader Traoré
Co – Autorin / Storytelling Bernice Lysania Ekoula Akouala
Dramaturgie Christopher-Fares Köhler

Backstage

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