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Spielzeit 2021/22

Zwischen zwei Stürmen


Zwischen zwei Stürmen

Nach »Der Sturm« von William Shakespeare und »Ein Sturm« von Aimé Césaire

Der Sturm ist das letzte Stück Shakespeares und erzählt die Geschichte Prosperos, einst Herzog von Mailand – vertrieben von seinem eigenen Bruder – der gemeinsam mit seiner Tochter auf einer Insel strandet. Als Herrscher der Insel unterstehen ihm der Luftgeist Ariel und sein Diener Caliban.

Im Jahr 1969 veröffentlicht der Schriftsteller, Politiker und Mitbegründer der Négritude-Bewegung Aimé Césaire das Stück Ein Sturm. Césaire behält Struktur und Figuren des Shakespeare-Stücks bei, verlagert die Insel in die Karibik und konzentriert die Geschichte auf Prospero, Ariel und Caliban. Ein Sturm wird zur Überschreibung und Hinterfragung des Originals und stellt die Fragen nach Macht, Kolonialisierung und Kultur in den Vordergrund.

Poutiaire Lionel Somé sucht erstmalig am Schauspiel Dortmund eine Auseinandersetzung mit beiden Autoren und Texten. Zwischen zwei Stürmen entsteht eine interdisziplinär, bildhaft-musikalische Inszenierung, die sich mit den Themen von Macht und Kolonialisierung zeitgenössisch befasst.

Diese Produktion ist interessant für diejenigen,

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Premiere: 27.11.2021 19:30Uhr im Schauspielhaus
Termine: 09.12.2021 20Uhr, 10.12.2021 19:30Uhr, 11.12.2021 19:30Uhr, 23.12.2021 19:30Uhr, 22.01.2022 19:30Uhr und 23.01.2022 18Uhr
Weitere Termine folgen.

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Besetzung

Sycorax Bernice Lysania Ekoula Akouala
Prospero Marlena Keil
Miranda Nika Mišković
Caliban/Bamawo Sarah Yawa Quarshie
Ariel Valentina Schüler

Regie & Video Poutiaire Lionel Somé
Bühne 
Marion Schindler
Kostüme 
Julia Simmen
Musik 
Abdoul Kader Traoré
Co-Autorin / Storytelling 
Bernice Lysania Ekoula Akouala
Dramaturgie 
Christopher-Fares Köhler, Sabine Reich
Video 
Daniela Sülwold
Licht 
Sibylle Stuck
Ton 
Christoph Waßenberg
Regieassistenz 
Anna Tenti
Bühnenbildassistenz 
Christiane Thomas
Kostümassistenz 
Nicola Gördes
Inspizienz 
Monika Gies-Hasmann
Soufflage 
Violetta Ziegler
Dramaturgiehospitanz 
Miki Feller

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Ödipus auf dem Mars


Ödipus auf dem Mars

Nach Sophokles

In einem Souvenirladen voll von Ramsch und skurrilen Artefakten treffen wir auf die Geschichte von Ödipus, der glaubte, er könne alle Prophezeiungen hinter sich lassen und seinem Schicksal entfliehen. Doch auf seinem Weg, gepflastert von Katastrophen und Kollateralschäden, muss er erkennen, dass er immer mehr Schuld auf sich lädt und niemand ihn retten kann. Am Ende streifen wir mit ihm, verirrt und geblendet, durch die verlassenen Landschaften.

Zwischen Popkultur und Antike, Mythos und Graphic Novel begleiten wir einen der ältesten Superhelden der Geschichte durch Raum und Zeit und finden in ihm das Spiegelbild der düsteren Blockbuster-Figuren unserer Tage wieder.

Diese Produktion ist interessant für diejenigen, die diese

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Premiere: 16.12.2021 im Studio
Termine: 19.12.2021 18Uhr, 22.12.2021 20Uhr, 07.01.2022 20Uhr, 27.01.2022 20Uhr und 28.01.2022 20Uhr
Weitere Termine folgen.

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Besetzung

Regie Florian Hein
Bühne & Sound Design Bunny Vellocet
Kostüme Clemens Leander
Dramaturgie Kirsten Möller

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5G – Die Rückkehr der Superheld*innen


5G – Die Rückkehr der Superheld*innen

Eine Stückentwicklung

Vier Superheld*innen tauchen aus dem Nichts auf. Sie mussten fliehen aus Raum und Zeit ins Hier und Jetzt. Doch Moment, einmal Vier Personen befinden sich plötzlich in einem fremden Raum, in dem sie noch niemals waren. Sie kennen sich nicht und sie wissen nicht, wie sie dort hingekommen sind. Aber eines wissen sie ganz genau: sie haben eine Mission, denn sie sind Superheld*innen und sie haben Superkräfte. Eigentlich. Aber irgendetwas stimmt hier nicht. Wie kommen sie hier wieder raus und wieso versagen sogar die eigenen Kräfte? Superheld*innen Lockdown. Aber dann geht es erst richtig los. We proudly present: Superheld*innen made in Dortmund. Die vier Schauspieler*innen haben mit dem Regie-Team eine rasante Geschichte entwickelt und vor allem vier einmalige Charaktere erfunden, die Marvel erblassen lassen.  Es wird getanzt, gekämpft und gesungen und vor allem kommt alles ganz anders als gedacht.

Regisseur Dennis Duszczak begibt sich in seiner zweiten Arbeit für das Schauspiel Dortmund mit dem künstlerischen Team und Ensemble auf die Suche nach den Superkräften unserer Zeit. Welche Superkräfte haben wir, welche hätten wir gerne – und wem würde das nutzen?

Diese Produktion ist interessant für diejenigen, die diese

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Premiere: 04.11.2021 20Uhr im Studio
Termine: 30.11.2021 20Uhr, 01.12.2021 20Uhr, 21.12.2021 20Uhr, 28.12.2021 20Uhr und 08.01.2022 20Uhr
Weitere Termine folgen!

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Besetzung

Mit Anton AndreewLinus EbnerLola FuchsSarah Yawa Quarshie

Regie Dennis Duszczak
Bühne Thilo Ullrich
Kostümentwürfe Frederike Marsha Coors
Musik Lutz Spira
Dramaturgie Sabine Reich
Licht N.N.
Ton N.N.
Regieassistenz Azeret Koua
Ausstattungsassistenz Meike Kurella
Inspizienz Ralf Kubik
Soufflage Violetta Ziegler

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Der Platz


Der Platz

nach dem Roman von Annie Ernaux


„Eine Art distanzierte Liebe“, so beschreibt die französische Schriftstellerin Annie Ernaux das Gefühl zu ihrem Vater. 15 Jahre nach dessen Tod begibt sie sich in Der Platz in eine literarische Auseinandersetzung mit ihrer Beziehung. Bereits 1983 – lange bevor Didier Eribon mit seinem Bestseller Rückkehr nach Reims autobiografische Erzählung mit soziologischer Analyse verschränkt – untersucht Annie Ernaux in einer zärtlichen und gleichzeitig schonungslosen Selbstbetrachtung die Herausforderungen und Verluste, die mit einem sozialen Aufstieg aus der Arbeiterklasse verbunden sind. Schreibend versucht sie zu verstehen, wie ihr sozialer Aufstieg sie von ihrem Vater entfernt hat und woher die Sprachlosigkeit zwischen ihnen kommt. Wann hat ihr Vater aufgehört zu träumen? Haben ihre Träume seine ersetzt? Die Regisseurin Julia Wissert bringt den autofiktionalen Text mit 6 Schauspieler*innen und einer Musikerin auf die Bühne.


RUHR BÜHNEN – „ZEHN X FREIHEIT“

Premieren, Uraufführungen und ein Prolog – Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Moers, Mülheim, Oberhausen –
Fr. 29.10., Sa. 30.10. und So. 31.10.2021


Live-Event mit zehn Premieren, buchbar mit einem Kombiticket.
Mehr Informationen unter www.ruhrbuehnen.de.

Das Theaterprojekt ist eine Veranstaltung des Regionalverband Ruhr in Kooperation mit den RuhrBühnen, der Ruhrtriennale und den Ruhrfestspielen Recklinghausen, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Diese Produktion ist interessant für alle, die diese/n/s

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Premiere: 30.10.2021 19:30Uhr im Schauspielhaus
Termine: 02.12.2021 19:30Uhr, 03.12.2021 19:30Uhr, 04.12.2021 19:30Uhr und 15.01.2022 19:30Uhr
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Klassen, Schichten und Milieus in der Gesellschaft
Klassen, Schichten und Milieus in der Gesellschaft

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Annie Ernaux
Annie Ernaux

Annie Ernaux und die Normandie auf ARTE

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Happy, We Lived on a Planet


Happy, We Lived on a Planet

Ein theatrales Requiem • Uraufführung

von Mervan Ürkmez mit Texten von Ekkehard Freye, Renate Henze, Nika MiškovićRaphael WestermeierAnton Westermeier, Oskar Westermeier und Mervan Ürkmez

Vor ca. 65 Millionen Jahren sind die Dinosaurier, die fast 200 Millionen Jahre die dominierende Spezies auf dem Planeten waren in kürzester Zeit ausgestorben. Ein Komet ist eingeschlagen und hat eine Reihe von Ereignissen ausgelöst, die zu ihrer Auslöschung geführt haben. Und doch sind sie allgegenwärtig. Wir finden ihre Fußspuren im Boden, über den wir gehen, wir finden ihre Abbilder auf Schultüten von Kindern. Wir finden sie in den Vögeln, die über uns fliegen und den Schildkröten, die zu unseren Füßen krabbeln. Wir finden sie in uns. Denn nur durch ihr Aussterben, konnte die Menschheit entstehen.

Über Endlichkeit zu sprechen – über die Endlichkeit von Beziehungen, die Endlichkeit des eigenen Lebens, die Endlichkeit des Lebens geliebter Menschen, Tiere oder Pflanzen und über die Endlichkeit der Menschheit – löst in der westlichen Welt meist ein Unwohlsein aus. In Folge wird das Sprechen, die Auseinandersetzung mit Endlichkeit eingestellt. Doch woher kommt die Angst vor dem Ende?

In Happy, We Lived on a Planet beobachten wir fünf Menschen verschiedenen Alters bei der Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit. Der Komet schwebt als Metapher über ihnen, das Ende immer mit dabei. Doch muss das nichts Trauriges sein. Was bleibt, wenn etwas geht? Ist ein Mensch, der nicht mehr in unserem Leben ist, wirklich weg? Sind die Momente, die verblassen, wirklich aus der Welt? Endet etwas oder transformiert es sich in etwas anderes?

Ensemblemitglied Mervan Ürkmez schafft mit dem künstlerischen Team von Happy, We Lived on a Planet einen Erfahrungsraum für eine sinnliche und vielschichtige Auseinandersetzung mit der Endlichkeit, der es erlaubt, die eigenen Gedanken und Gefühle willkommen zu heißen und in Dialog mit ihnen zu treten. Happy, We Lived on a Planet sucht der Hoffnung und Schönheit der Vergänglichkeit.


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Premiere: 18.09.2021 19:30Uhr im Schauspielhaus
Termine: 26.12.2021 19:30Uhr und 30.01.2022 18Uhr
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Besetzung

Mit Ekkehard FreyeNika MiškovićRaphael WestermeierRenate HenzeAnton / Oskar Westermeier

Regie Mervan Ürkmez
Ausstattung Elizaweta Veprinskaja
Sound Andreas Niegl
Video Mervan Ürkmez
Licht Markus Fuchs
Ton Christoph Waßenberg
Dramaturgie Hannah Saar
Regieassistenz & Künstlerische Mitarbeit Anna Tenti
Künsterlische & Dramaturgische Mitarbeit Steffen Link
Kostümassistenz René Neumann
Inspizienz Tilla Wienand
Soufflage Ruth Ziegler

Mit Dank an Arda Ciltepe, Rebecca Fuxen, Leonie Kellein, Debo Kötting, Martin Mutschler, Antje Prust, Lilli Strakerjahn, Marlies und Mustafa Ürkmez, Elena von Liebenstein, Natascha Zander 

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Dino-Referat

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Spielzeit 2021/22

Spielzeit 21/22


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Spielzeit 2021/22

Happy, We Lived On A Planet

Premiere 18.09.2021

Der Platz

Premiere 30.10.2021

5G – Die Rückkehr der Superheld*innen

Premiere 04.11.2021

Zwischen Zwei Stürmen

Premiere 27.11.2021

Ödipus auf dem Mars

Premiere 16.12.2021

Das Spiel ist aus

Premiere 20.01.2022

The Head In The Door

Premiere 29.01.2022

Und Ihr Wolltet Tanzen, Also: Tanzt!

Premiere 26.02.2022

DIE TONIGHT, LIVE FOREVER oder Das Prinzip Nosferatu

Premiere 10.03.2022

Im Jahre X……

Premiere 19.03.2022

Cherchez La Femme

Premiere 30.04.2022

Danach

Premiere 07.05.2022

105 Mal 68
Wir regeln das

Premiere 04.06.2022

Spielzeit 2021/22

Rahmenprogramm

Der Dortmunder Sprechchor

Spielzeit 2020/21

Ensemble






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Spielzeit 2021/22

Dortmunder Sprechchor


Dortmunder Sprechchor

Der Dortmunder Sprechchor ist das 17. Ensemblemitglied im Schauspiel. Seit Mai 2011 proben annähernd 100 Dortmunder Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit unterschiedlichen Regisseuren unter Federführung der Dramaturgen Alexander Kerlin und Thorsten Bihegue wöchentlich für verschiedene Stücke und Projekte. Seitdem wirkte der Sprechchor immer wieder in zahlreichen Produktionen mit wie AntigoneDer Meister und MargaritaLeonce und Lena, Lessings Gespenster, Republik der Wölfe, Tartuffe, Im Garten des Wissens, Das Schweigende Mädchen, Heimliche Helden und vielen mehr.

Im Sommer 2013 dann das erste abendfüllende Stück, zum ersten Mal stand der Sprechchor als Protagonist auf der Studiobühne: Das phantastische Leben der Margot Maria Rakete (Regie: Thorsten Bihegue, Chrsitoph Jöde, Alexander Kerlin). Es folgte Heiner Müllers Hamletmaschine in der Regie von Ensemblemitglied Uwe Schmieder. Unter der Leitung von Thorsten Bihegue und Alexander Kerlin war der Sprechchor in Kasper Hauser und Die Sprachlosen aus Devil County sowie Das Bildnis des Dorian Gray zu sehenZusammen mit Thorsten Bihegue erarbeitete der Sprechchor den berührenden Abend After Life, und mit Laura N. Junghanns und Matthias Seier den Abend Echte Liebe über Homosexualität im Fußball.

Die Mitglieder des Dortmunder Sprechchors sind: Heide Alscher, Regine Anacker, Angelika Bammann, Barbara vor den Bäumen, Bettina Bartsch, Sabine Bathe-Kruse, Birgit Bergstermann, Dorothea Borghoff, Barbara Born-Wildt, Ulla Brinkmann, Gabriela Brozio, Heidemarie Brüne, Heide Buhren, Jo Bullmann, Bärbel Capelle, Frank Claus, Margret Corcilius, Lilo Diel-Greve, Annette Eisler-Strenger, Constanze Emmerich, Solveig Erdmann, Lilli Fehr-Rutter (†), Maike Fischer-Wagner, Claudia Flenner-Nordhaus,  Bernhild Flenner-Wechselberg, Birgit Gesing, Bärbel Göbel, Elke Grevel, Waltraud Grohmann, Anne Grundmann-Sanz Pamies, Jürgen Hecker, Sabine Hensel, Udo Höderath, Henri Hoffmann, Peter Jacob, Rika Kaestner, Tassilo Kaestner, Emma Khalatbari, Elke Kalwa-Feige, Jörg Karweick, Sabine Kaspzyck, Marianne Kempf,  Margret Kloda, Sarah Klung, Karin Knoll, Birgit Kornrumpf, Birgit Korte, Ingrid Kremin, Petra Krug-Feldmeier,  Ellamarie Kuke, Heike Lorenz, Jürgen Luga, Anne Malkowski, Ingeborg May, Marina Müller, Ulrike Müller, Inge Nieswand, Katrin Osbelt, Günter Ott, Heidi Ott, Elisabeth Pavel-Wohlert, Irene Pähler, Elke Recks, Sylvia Reusse, Traudel Gundula Richard,  Beate Ritgen, Karin Rolka-Thomas, Petra Maria Roth, Maria Rühling, Birgit Rumpel, Edgar Rupp, Monika Schlöter, Petra Schrader, Bärbel Schreckenberg, Maria Schriewer, Roland Schröter-Liederwald, Christoph Schubert, Jörg Schubert, Regina Schulz, Rosemarie Sitte, Ulrike Späth, Ulla Stadermann-Hellweg, Elisabeth Stamm, Verena Stanislawski, Nina Steinert, Monika Stragies,  Anette Struck, Sigrid Täubert, Gisela Tripp, Leonie Uliczka, Isabel Uliczka, Andreas Vollmer, Rita Wahle-Voß, Reinhilde Walkenhorst, Viola Wehn, Sabine Weiland,  Lea Sofie Wesner, Angelika Willers, Ulli Wildt, Hedda Zeitler

Aktuelle Produktionen

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Spielzeit 2021/22

105 mal 68. Wir regeln das.


105 mal 68. Wir regeln das.

Ein Spiel mit der Stadt

105 mal 68 ist die Größe eines Fußballfeldes. Es ist auch die Größe der Freiräume, die in unterschiedlichen Dortmunder Stadtteilen geschaffen werden. Ausgehend von utopischen Vorlagen und gemeinsam mit Anwohner*innen beschäftigen wir uns aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit dem Thema Regeln – theoretisch, praktisch, spielerisch.

Denn wie wir gemeinsam handeln, verhandeln, erschaffen und realisieren, ist bestimmt durch (un)geschriebene Gesetze: unbewusste, über Jahrhunderte gewachsene oder sich organisch ergebende Regelsysteme. Wie entstehen Regeln? Wer macht sie für wen? Wie verfahren wir mit Regelverstößen? Von welchen Regeln wollen wir, dass sie gebrochen werden? Und formen wir die Regeln oder formen die Regeln uns?

An drei Orten entwickeln wir praktische Utopien, in die wir spielerisch eintauchen können. Ein anderes Leben, ein besseres Leben, zumindest für die ZEIT X. Dabei kommt viel zum Vorschein, was schon längst da ist: nachbarschaftliche Vereine, Initiativen, Professionen und Nationalitäten, Privaträume und verborgene Schätze im öffentlichen Raum, Wünsche und Ängste. Das Spiel verändert den Stadtraum im physischen Sinne und durch Augmented Reality.

Seid eingeladen zum Besuch der Utopien, zur Parallelweltreise, taucht ein und spielt möglicherweise sogar selbst eine gar nicht so unwichtige Rolle.

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW Kultursekretariat Wuppertal.

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Premiere: 04.06.2022
Termine: folgen
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Besetzung

Konzept und Regie Christiane Hütter
Augmented Reality Sarah Buser
App Design Michael Sträubig
Dramaturgie Kirsten Möller
Stadt-Dramaturgie Megha Kono-Patel

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Spielzeit 2021/22

Danach


Danach

Eine Expedition

Eines Tages erwachen wir, die Welt sieht aus wie immer, deine Wohnung, die Straßen, die Stadt, alles unverändert. Nur bist Du anders. Denn du weißt nicht  mehr, wer du bist. Du weißt nicht deinen Namen, dein Geschlecht, dein Beruf, dein Status, deine Geschichte, all das hast du vergessen. Und dann triffst du Andere und niemand weiß mehr, was war. Aber ihr wisst, dass ihr nur gemeinsam überleben werdet.

Ausgehend von diesem Setting begibt sich die Regisseurin Selma Spahić, mit dem Team und dem Ensemble sich auf eine Entdeckungsreise. Eine Art Versuchs-anordnung oder ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Wir gehen zurück an den Punkt, an dem wir die Augen aufschlagen und uns in der Welt befinden. Und noch niemand hat uns gesagt, was eine Frau ist und ein Mann, was Stärke und was Schwäche ist,  was Gut und Böse. Wir wissen nicht, wer mächtig ist und wovor wir uns fürchten müssen. Eine Gruppe von Menschen hat die Chance auf einen Neuanfang – werden sie ihn nutzen und alles anders machen? Oder wird sich die Geschichte wiederholen?

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Premiere: 07.05.2022 im Schauspielhaus
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Regie Selma Spahić
Dramaturgie Sabine Reich

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Cherchez La Femme


Cherchez La Femme

Eine Suche

Das Schauspiel Dortmund bietet ab der Spielzeit 2021/22 zum ersten Mal eine Künstler*innenresidenz für vor allem lokale Künstler*innen an. Im März 2022 nimmt das Künstler*innenkollektiv Operation Memory die Residenz wahr, die mit einer Premiere abschließen wird. Zwei offene Werkstattformate sind geplant, bei denen Zuschauer*innen Einblick in die Arbeit des Kollektivs bekommen können.

Operation Memory setzt sich aus Maria Babusch, Alexandra Glanc und Julienne De Muirier zusammen, die ihren Wohnsitz in Dortmund haben und im Ruhrgebiet künstlerisch aktiv sind. Das Kollektiv wird sich mit Performativität von Femininität in Kunst und Kultur in ihrer Historizität auseinandersetzen. Das Kollektiv ist einzeln als Autorinnen, Dramaturginnen, Pädagoginnen, Performancekünstlerinnen und Aktivistinnen unterwegs. Die Residenz wird die erste gemeinsame Regiearbeit des Kollektivs am Schauspiel Dortmund umrahmen.

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Premiere: 30.04.2022 im Studio
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Regie Operation Memory
Stadt-Dramaturgie Megha Kono-Patel

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Im Jahre X…Über den außergewöhnlichen Horror ein Kind zu sein


Im Jahre X…
Über den außergewöhnlichen Horror ein Kind zu sein

Nach Motiven des Romans »Es geschah am Tage X …« von John Wyndham

Im Jahre X …

Von einem auf den anderen Tag erlebt ein kleines Dorf den Ausnahmezustand. Nachdem alle Bewohner*innen für mehrere Stunden bewusstlos geworden sind, folgt eine Welle unerklärlicher Schwangerschaften. Neun Monate später werden alle Kinder zum selben Zeitpunkt geboren. Schnell wird klar, dass sie außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen. Sie haben ein kollektives Gedächtnis und können die Erwachsenen kontrollieren. Diese finden sich in einem Zwiespalt: Was machen, wenn das eigene Kind scheinbar eine Gefahr darstellt?

Ausgehend von diesen Motiven des Horrorfilm-Klassikers Dorf der Verdammten und der Romanvorlage von John Wyndham entwickelt Julia Wissert zusammen mit Jugendlichen aus Dortmund einen Live-Film für die Bühne, der die Science-Fiction-Geschichte mit persönlichen Erfahrungen aus der Zeit der Pandemie verbindet. Es enstehen Visionen von einer nicht allzu weit entfernten Zukunft, in der die jetzigen Minderjährigen das Sagen haben.

  • Jugendliche, die Interesse haben, mitzumachen, können sich gerne bei der Dramaturgin Hannah Saar (hsaar@theaterdo.de) melden!

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Premiere: 19.03.2022 im Schauspielhaus
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DIE TONIGHT, LIVE FOREVER oder Das Prinzip Nosferatu


DIE TONIGHT, LIVE FOREVER oder Das Prinzip Nosferatu

von Sivan Ben Yishai • aus dem Englischen von Maren Kames

„Und Nacht ist es nicht, nur Tag kann es erst recht nicht sein.“

Eine Frau verlässt ihre Therapiesitzung und gerät in einen Gedankenrausch. Ein junger Immobilienmakler liegt schlaflos wach. Eine Frau verlässt müde und erschöpft ihre Arbeit, wird von einem Motorrad mitgenommen, nur um sich in Albträumen wiederzufinden.

Inspiriert vom Stummfilm Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (1922) von Friedrich Wilhelm Murnau, schickt die Autorin Sivan Ben Yishai ihre drei Erzähler-Stimmen auf einen rauschhaften Trip – zwischen Tag und Nacht, Albtraum und Klarheit, den Lebenden und den Untoten. Der junge Regisseur Paul Spittler inszeniert das Stück, bildhaft – musikalisch im Studio des Schauspiel Dortmund, als eine Suche nach dem Nosferatu-Prinzip. Was begehren wir? Was sind unsere Ängste? Was erwartet uns, wenn wir diesen Zwischenzustand verlassen haben werden?

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Premiere: 10.03.2022 im Studio
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