Schlagwort-Archive: Autor

ZU AUTOR UND WERK

sikora_V_optimiert 300dpi

Roman Sikora(*1970) ist ein tschechischer Dramatiker und Theaterkritiker. Zunächst arbeitete er in einem Stahlwerk in seinem Geburtsort Třinec, bevor er Regie und Dramaturgie an der Janáček Akademie der musischen Künste in Brno studierte. Jahrelang arbeitete er hier auch als Nachtportier am örtlichen Theater. 1997 erhielt er den Alfred-Radok-Preis, der jährlich für herausragende Leistungen im tschechischen Theater vergeben wird, für sein Stück „Smetení Antigony“ („Antigone weggefegt“). In seinen Stücken reagiert Sikora häufig auf die aktuelle politische und soziale Situation in Tschechien – so auch bei „Das Bekenntnis eines Masochisten“. Einige seiner Werke sind in andere Sprachen übersetzt, vor allem ins Französische, Ungarische, Slowenische und Deutsche. 2007 porträtierte der Dokumentarfilm-Regisseur Ivo Bystřičan Roman Sikora in dem Film „Sikora. A Small Personal Marketing Epic“ („Sikora. Malý osobní marketingový epos“). Der Film ist hier online zu sehen (Tschechisch mit englischen Untertiteln).

Das Bekenntnis eines Masochisten

„Das Bekenntnis eines Masochisten oder Labyrinth der Welt und Lusthaus der Peitsche“ (Originaltitel: „Zpověď masochisty“) wurde im Jahr 2011 am Prager Theater Letí, Zentrum für zeitgenössische Dramatik, uraufgeführt (Regie: Martina Schlegelová). Diese Inszenierung war 2014 auch zum Festival EIN STÜCK: TSCHECHIEN nach Berlin eingeladen. 2011 wurde es in der Reihe „Neue Dramatik aus Europa“ beim Berliner Theatertreffen präsentiert. In der Spielzeit 2012/13 feierte „Das Bekenntnis eines Masochisten“ seine Deutschsprachige Erstaufführung am Konzert Theater Bern in der Regie von Dominik Friedel.