WIE NAH WAR DER VERFASSUNGSSCHUTZ DEN NSU-MÖRDERN?

Exemplarisch für diese Frage steht der Fall des Verfassungsschützers Andreas Temme, auch namentlich im Text von Elfriede Jelinek genannt, der am 6. April 2006 zum Zeitpunkt des Mordes an Halit Yozgat in dessen Kasseler Internet-Café war – aber bis heute vorgibt, den schallgedämpften Schuss und auch das Nachladen der Pistole nicht gehört, den niedergeschossenen Mann hinter seinem Tresen nicht gesehen zu haben.
Über diesen Fall, der die Nähe des Verfassungsschutzes zum NSU-Komplex zeigt, berichten Stefan Aust, Per Hinrichs, Dirk Laabs.
Den ausführlichen Artikel, erschienen am 11.11.2015 in „Die Welt“ finden Sie hier.

Das schweigende MŠdchen

 

Über Michael Eickhoff

Michael Eickhoff, 1972 in Göttingen geboren, studierte Geschichtswissenschaft, Germanistik, Romanistik und Philosophie in Bielefeld und Paris. Während seines Studiums arbeitete er u.a. am Deutschen Literaturarchiv Marbach, am Institut Mémoires de l‘Édition Contemporaine in Paris sowie an der Universität Bielefeld (Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft und Fakultät für Geschichtswissenschaft). Seine Arbeit am Theater begann er am Theater Bielefeld, noch als Regieassistent, später als Produktionsleiter. Der Wechsel in die Dramaturgie führte ihn für kurze Zeit an das Berliner Ensemble, gastweise an das Staatstheater Wiesbaden und von 2003 bis 2009 an das Theater Bonn, wo er mit zahlreichen Regisseuren Inszenierungen, Projekte, Szenische Lesungen etc. realisierte. Seit der Spielzeit 2010/11 ist Michael Eickhoff Chefdramaturg am Schauspiel Dortmund und Lehrbeauftragter an der Folkwang-Hochschule Essen (Studiengang Schauspiel Bochum). Er ist Mitglied der „dramaturgischen Gesellschaft“.

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