WENZEL STORCH

WenzelStorch (Höhe 7 cm)

Wenzel Storch (* 1961) wirkte in den siebziger Jahren als Messdiener in Wolfsburg und Hildesheim. Nach dem Zivildienst entwarf er Muster für eine katholische Tapetenfabrik. Ende der Achtziger stellte er hinter dem Rücken der Kirche den römisch-katholischen Monumentalfilm „Der Glanz dieser Tage“ her, dem 1992 der Langhaarigen-Report „Sommer der Liebe“ und 2004 der Abenteuermärchenfilm „Die Reise ins Glück“ folgte. 2009 erschien sein heiteres und reich bebildertes Brevier „Der Bulldozer Gottes“, 2012 das Fake-Kinderbuch „Arno & Alice“ und 2013 das Kompendium „Das ist die Liebe der Prälaten“. Zuletzt erschien das Bilderlesebuch „Wenzel Storch – Die Filme“. Wenzel Storch ist in das Goldene Buch des Bonifatiuswerkes eingetragen und immerwährendes Mitglied im Pallottiner Messbund.

Am Schauspiel Dortmund inszenierte er seine eigenen Stücke „Komm in meinen Wigwam“ (2014) und „Das Maschinengewehr Gottes“ (2015).

Über Alexander Kerlin

Alexander Kerlin ist seit 2010 Dramaturg und Autor am Schauspiel Dortmund. Er schreibt Kolumnen, Essays und Mash-Up Theaterstücke, so z.B. DAS GOLDENE ZEITALTER, DIE SHOW und DIE BORDERLINE PROZESSION (gemeinsam mit Kay Voges). 2015 organisierte er die Konferenz THEATER TRIFFT AKTION. Aus der Konferenz gingen zahlreiche Projekte zwischen Theater, Internet und Aktionskunst hervor, z.B. die "Spiegelbarrikade" mit Tools 4 Action sowie die Stückentwicklungen "Nach Manila" und "Flammende Köpfe" (beide 2017). Alexander Kerlin initiierte die Gesprächsreihe BLACKBOX. Seit 2011 Leitung des DORTMUNDER SPRECHCHORS und Regie bei Sprechchorstücken. Lehraufträge in den Studiengängen "Dramaturgie" und "Theaterwissenschaft" in Leipzig, Bochum und Frankfurt. 2014 zeichnete ihn das Land NRW für seine Arbeit mit dem Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler in der Sparte Theater aus.

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