DIE MÖGLICHKEIT EINER INSEL

LIVE GESPIELT, ANIMIERT, GESCHNITTEN UND VERTONT VON VIER SCHAUSPIELERN:
DER ALLERERSTE LIVE-TRICKFILM DER GESCHICHTE

Mit Die Möglichkeit einer Insel schreibt das Schauspiel Dortmund nach DAS FEST (nominiert für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2013) und MINORITY REPORT oder MÖRDER DER ZUKUNFT erneut Theater- und Filmgeschichte – im Geiste des Dortmunder Manifests DOGMA 20_13: Eine große Reise durch Zeit und Raum, live gespielt, animiert, geschnitten und vertont von vier Schauspielern, direkt vor den Augen der Zuschauer mit über 200 handgemachten Zeichnungen  auf teil-beweglichen Animation-Plates sowie mit zahlreichen liebevoll gestalteten Miniaturen, vier Tricktischen, zwei Dolly-Robotern und fünf Kameras Michel Houellebecqs Figuren zum Leben erwecken – der allererste Theaterabend, in dem ein Trickfilm live auf der Theaterbühne erschaffen wird.

Das Krefelder Design- und Künstlerkollektiv sputnic (Malte Jehmlich, Nicolai Skopalik, Nils Voges) arbeitet deutschlandweit und international im Spannungsfeld zwischen Theater, Film, Musik, Performance und Installation. 2008 für ihrenwurde ihr Stop-Motion-Trickfilm SÜDSTADT mit dem renommierten European Grand Off-Award für die Beste Animation ausgezeichnet. Am Schauspiel Dortmund entwickelte sputnic zuletzt Animationen und Visual Effects für EINIGE NACHRICHTEN AN DAS ALL und erfand (zusammen mit kainkollektiv) die Reihe STADT OHNE GELD.

Das „Making of  Die Möglichkeit einer Insel“ von Jan Voges gibt Einblick in den Live-Trickfilm und schaut hinter die Kulissen:

 

Über Anne-Kathrin Schulz

Anne-Kathrin Schulz studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin, schrieb die Theaterstücke "Unter Land" (UA Junges Theater Göttingen) und "Silly Songs" (UA Schauspielhaus Hamburg), arbeitete am Schauspiel Bochum und dem Deutschen Theater Berlin und ist seit 2010 Dramaturgin am Schauspiel Dortmund sowie Lehrbeauftragte im Masterstudiengang Szenografie der FH Dortmund. 2015 schrieb sie mit Kay Voges und Alexander Kerlin „Die Show“, 2018 zusammen mit Jörg Buttgereit „Im Studio hört dich niemand schreien“, seit 2012 auch Arbeit als Übersetzerin („The Agony and the Ecstacy of Steve Jobs“, „TRUMP“ sowie die Theaterfassung von Laurie Pennys Roman „Everything Belongs To The Future“). 2016 wurde Schulz‘ Theaterstück „Die Schwarze Flotte“ am Schauspiel Dortmund von Kay Voges uraufgeführt, 2017 folgte „Memory Alpha oder Die Zeit der Augenzeugen“ (Regie: Ed. Hauswirth).

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