Archiv der Kategorie: DAS SCHWEIGENDE MÄDCHEN

Programmheft 3.0 zu „Das schweigende Mädchen“

WIE NAH WAR DER VERFASSUNGSSCHUTZ DEN NSU-MÖRDERN?

Exemplarisch für diese Frage steht der Fall des Verfassungsschützers Andreas Temme, auch namentlich im Text von Elfriede Jelinek genannt, der am 6. April 2006 zum Zeitpunkt des Mordes an Halit Yozgat in dessen Kasseler Internet-Café war – aber bis heute vorgibt, den schallgedämpften Schuss und auch das Nachladen der Pistole nicht gehört, den niedergeschossenen Mann hinter seinem Tresen nicht gesehen zu haben.
Über diesen Fall, der die Nähe des Verfassungsschutzes zum NSU-Komplex zeigt, berichten Stefan Aust, Per Hinrichs, Dirk Laabs.
Den ausführlichen Artikel, erschienen am 11.11.2015 in „Die Welt“ finden Sie hier.

Das schweigende MŠdchen

 

ANFAHRT ZUM MEGASTORE

So kommen Sie hin:

PKW:

B 54 Richtung Hagen bis Abfahrt „DO-Hörde/DO-Brünninghausen“, links abbiegen auf „Am Rombergpark“, weiter auf „Nortkirchenstraße“ bis Felicitasstraße 2.
Kostenfreie Parkplätze vorhanden!

ÖPNV:

  • Aus der Innenstadt

U 49 (Richtung Hacheney) bis Rombergpark, Bus 440 (Richtung Aplerbeck) bis Pferdebachtal ODER

U 41 (Richtung Hörde) bis Hörde Bahnhof, Bus 440 (Richtung Germania) bis Pferdebachtal.

  • Vom HBF Dortmund

Beide U-Bahn-Verbindungen aus der Innenstadt verkehren genauso auch ab Dortmund HBF

ZUSÄTZLICHE MÖGLICHKEIT MIT DEM ZUG bis Dortmund Hörde Bf:

RB 53 Richtung Iserlohn/RE 57 Richtung Bestwig/Winterberg/RB 59 Richtung Soest bis Dortmund Hörde Bf, von dort mit Bus 440 (Richtung Germania) bis Pferdebachtal.
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JELINEK IM MEGASTORE

Hass wird mit SS geschrieben. Zwischen 2000 und 2006 ermordeten Unbekannte neun türkischstämmige Männer in verschiedenen Großstädten. Überall fielen sie den Kugeln aus immer der gleichen Pistole zum Opfer; doch weder in Nürnberg, noch in München oder Hamburg, noch in Rostock, Kassel oder Dortmund wurden die offensichtlichen Parallelen zu einem Verdacht gemünzt, der die Täter auch nur annähernd in den Fokus genommen hätte. Stattdessen stigmatisierten die Ermittlungen im kriminellen Drogenmilieu oder Vermutungen auf Morde aus Eifersucht die Opfer postum und ihre Familien gleich mit. Erst als am 4. November 2011 die beiden Rechtsextremen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos in ihrem Wohnmobil in Eisenach vermutlich Selbstmord begingen, erst als sich Beate Zschäpe wenige Tage später der Polizei stellte, konnten die neun Morde und darüber hinaus mehrere Banküberfälle, vier Sprengstoffanschläge und der Mord an einer Polizistin als Serie verstanden werden – verübt von Mitgliedern der rechtsextremen terroristischen Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU). JELINEK IM MEGASTORE weiterlesen

BLACKBOX NSU: „ES WURDE NUR IN EINE RICHTUNG ERMITTELT!“

Am 4. April 2016 jährt sich der NSU-Mord an dem türkischstämmigen Dortmunder Kioskbesitzer Mehmet Kubaşık zum zehnten Mal. Im Rahmen der Diskussions-Reihe BLACKBOX lud das Schauspiel Dortmund im Mai 2015 Antonia von der Behrens ein. Im laufenden Münchner NSU-Prozess vertritt die Anwältin die Interessen der Familie von Kubaşık. Im Gespräch mit dem Journalisten David Schraven berichtete sie vom Prozessalltag, zweifelhaften Zeugenaussagen, dem Schweigen von Beate Zschäpe, Terrorstrukturen, V-Männern und Versäumnissen der Polizei – auch der Dortmunder. 

David Schraven und Antonia von der Behrens
David Schraven und Antonia von der Behrens im Institut vom Schauspiel Dortmund

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