Archiv der Kategorie: BUTLER, BUTCH, BEYONCÉ

#3: DECOLONIAL FEMINISM: MITHU SANYAL

(c) Regentaucher

Gibt es einen dekolonialen Feminismus? Und wenn ja, wie kann er helfen Brücken der Spaltung zu überwinden? Die Journalistin, Kulturwissenschaftlerin und Autorin Mithu Sanyal (u.a. Mithulogie, taz) gibt Einblicke darin, was Feminimus mit Antirassismus und Postkolonialismus zu tun haben kann.

Dr. Mithu Melanie Sanyal, geboren 1971 in Düsseldorf, ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin, Journalistin, Referentin für Genderfragen und Dozentin an verschiedenen Universitäten. Sie schreibt unter anderem für WDR, Deutschlandfunk, taz und SPEX. Ihr erstes Buch – Vulva. Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts – wurde in fünf Sprachen übersetzt.

# 1 SONJA EISMANN & MINDJ PANTHER

Diskussion und Konzert im Rahmen des 6. Djelem Djelem Roma-Kulturfestivals und der feministischen Reihe Butler, Butch, Beyoncé

In der ersten Ausgabe von Butler, Butch, Beyoncé spannt Sonja
Eismann, Mitbegründerin des Missy Magazine, den Bogen von den vier Wellen des Feminismus bis zu Netz-, Pop-, Anarchafeminismus … On top: Ein Konzert der feministischen Romnja- Rapperinnen Mindj Panther (Pussy Panther) aus Wien!

Immer mehr junge Frauen rund um die Welt machen in Presse, Blogs, sozialen Medien oder bei Auftritten auf ihre Überzeugungen aufmerksam und verleihen dem altgedienten Kampfbegriff Feminismus neue Relevanz: Er ist nicht mehr nur Diskurs, Feminismus darf auch Spaß machen! Grund genug, ihm auf den Zahn zu fühlen. Die neue Diskursreihe Butler, Butch, Beyoncé blickt hinter Mode und popkulturelle Phänomene und holt die ProtagonistInnen des politisch engagierten, jungen Feminismus zu Lesungen, Diskussionen und Konzerten ins Schauspiel Dortmund: um mit Beats und Argumenten die Grundfesten des Patriarchats zu erschüttern!

In Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund, der TU Dortmund und dem Kulturbüro Dortmund

#2 FEMINIST ACTIVISM: PENELOPE KEMEKENIDOU

Die zweite Ausgabe der neuen feministischen Reihe Butler, Butch, Beyoncé.

Zu Gast bei der zweiten Ausgabe der neuen Reihe: Activist und Artivist Penelope Kemekenidou, Mitbegründerin von Gender Equality Media, einer Organisation, die sich gegen sexistische Berichterstattung in Deutschland einsetzt. Mit Kampagnen wie #StopBildSexism oder #unfollowpatriarchy setzt sich die Gruppe konkret gegen patriarchale Strukturen in der Medienlandschaft ein. Derzeit ist sie auch an dem Aufbau der Gruppe der #panyrosas/Brot und Rosen Deutschland beteiligt, einer der größten internationalen Frauenorganisationen* weltweit. Daneben ist sie Mitorganisatorin des Münchner Frauen*streiks 2020.

In Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund, der TU Dortmund und dem Kulturbüro Dortmund.