Alle Beiträge von Matthias Seier

Über Matthias Seier

Matthias Seier wurde 1993 im Münsterland geboren. Er studierte Kultur- und Literaturwissenschaften sowie Soziologie in Dortmund und Athen. Seit der Spielzeit 2014/2015 ist er Dramaturgieassistent und betreut die Social Media-Kanäle des Schauspiels. Assistenzen u.a. bei "Das Goldene Zeitalter" (2013, Regie: Kay Voges), "Szenen einer Ehe" (2014, Regie: Claudia Bauer), "Elektra" (2015, Regie: Paolo Magelli) und "hell / ein Augenblick" (2017, Regie: Kay Voges). Seine erste Produktionsdramaturgie "Heimliche Helden" (Regie: Julia Schubert) feierte im Oktober 2016 Premiere. Gemeinsam mit Anne-Kathrin Schulz übertrug er das Stück "TRUMP" von Mike Daisey aus dem Englischen ins Deutsche. Das Internetportal nachtkritik.de ehrte ihn 2016 mit der Auszeichnung "Goldener Hashtag" für den besten Tweet des Jahres in der Kategorie "Visionär".

DER SCHREIBTISCH DES DRAMATURGEN

Schreibtisch des Dramaturgen

Kaffee, Limo, Deko-Elefanten: Dramaturg Alexander Kerlin gibt Einblicke in das Chaos auf seinem Schreibtisch.

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ASOZIALE NETZWERKE

stbIn der vergangenen Woche war ich für das Schauspiel Dortmund auf der größten Internet-Konferenz Deutschlands, der re:publica. Netzdenker, Blogger und Künstler treffen sich für ein paar Tage in Berlin, um über digitale Gegenwart und Zukunft zu sprechen. In diesem Jahr war die Stimmung merklich gedämpft: Noch vor wenigen Jahren galt das Netz als utopischer Raum der Freiheit, gar als Friedensbringer. Und heute? ASOZIALE NETZWERKE weiterlesen

GE TRENNT

stbEin Hörsaal, gefüllt bis zum Bersten mit 700 Menschen. Schmal und lang. Steil ansteigend. Ich unten, um mich herum Gewusel, Hektik. Soviel ist klar: Berühmte Menschen sind eingeladen, sehr berühmte. Jeder von ihnen wird einen dreiminütigen Vortrag halten. Ich klammere mich an mein Mikrofon. Heute geht’s um Tempo: Meine Ansagen als Moderator müssen kommen wie aus der Pistole geschossen. Gleich geht es los.

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DIE BORDERLINE-STUDENTEN IM PORTRAIT (III)

Bei der nächsten, großen Premiere im Megastore, der BORDERLINE PROZESSION, spielen neben fast dem gesamten Schauspiel-Ensemble und Raafat Daboul zusätzlich neun weitere Schauspieler mit: sie sind Schauspielschüler der Essener Folkwang Universität der Künste.

Vor der Premiere am 15. April wollten wir ihnen die Gelegenheit geben, sich beim Dortmunder Publikum vorzustellen. Hier nun als Abschluss der Reihe: Lorenz Nolting, Amelie Barth und Nils Kretschmer. DIE BORDERLINE-STUDENTEN IM PORTRAIT (III) weiterlesen

THE FIRST CUT IS THE DEEPEST

Der Goldene Schnitt“, ein großes Stück über einen kleinen Fetzen Haut. Die Schauspieler Jasmina Musić und Murat Seven erzählen, warum es dabei um noch viel mehr gehen kann. THE FIRST CUT IS THE DEEPEST weiterlesen

„AUS DEM NICHTS SCHÖPFEN“ – SCHAUSPIELSCHÜLER RAAFAT DABOUL AUS DAMASKUS

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Vor einem Jahr war Raafat Daboul Schauspielschüler in der syrischen Hauptstadt Damaskus. Ab dem 15. April steht er bei DIE BORDERLINE PROZESSION im Dortmunder Megastore auf der Bühne.

Matthias Seier hat mit ihm über sein Leben vor und nach der Flucht, über Theater in Syrien und Deutschland, sein neues Leben in Deutschland sowie über seine Rolle bei der BORDERLINE PROZESSION gesprochen.
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DIE BORDERLINE-STUDENTEN IM PORTRÄT (II)

Bei der nächsten, großen Premiere im Megastore, der BORDERLINE-PROZESSION, spielen neben fast dem gesamten Schauspiel-Ensemble zusätzlich neun weitere Schauspieler mit. Es sind Schauspielschüler der Essener Folkwang Universität der Künste.

Vor der Premiere am 15. April wollten wir ihnen die Gelegenheit geben, sich beim Dortmunder Publikum vorzustellen. Hier nun die nächsten drei: David Vormweg, Anja Kunzmann und Thomas Kaschel. DIE BORDERLINE-STUDENTEN IM PORTRÄT (II) weiterlesen

DIE BORDERLINE-STUDENTEN IM PORTRAIT (I)

Bei der nächsten, großen Premiere im Megastore, der BORDERLINE PROZESSION, spielen neben fast dem gesamten Schauspiel-Ensemble zusätzlich neun weitere Schauspieler mit: sie sind  Schauspielschüler der Essener Folkwang Universität der Künste.

Vor der Premiere am 15. April wollten wir ihnen die Gelegenheit geben, sich beim Dortmunder Publikum vorzustellen. Hier nun die ersten drei: Paulina Alpen, Michael Wischniowski und Carl Bruchhäuser. DIE BORDERLINE-STUDENTEN IM PORTRAIT (I) weiterlesen

UNSERE REGISSEURE IN IHRER FREIZEIT

Von morgens bis abends Probe, abends dann mit Kollegen auf Ideensuche in der Bar ein Bier über den Durst trinken, und danach in einen traumlosen Schlaf. Und am nächsten Tag geht es wieder von vorne los!

Regisseure sind nicht zu beneiden. Kunst ist ein harter Job. Aber dann und wann – da gibt es diese rar gesäten, lichtumwölkten Momente der Entspannung. Momente, in denen nicht pausenlos an Spielplan x, Schauspieler y oder Szene z gedacht werden muss. Momente der Freizeit.

Aber was machen diese vielbeschäftigten Kunstmenschen denn in ihrer Freizeit? Wir haben uns bei den Regisseuren am Schauspiel Dortmund umgehört. UNSERE REGISSEURE IN IHRER FREIZEIT weiterlesen

„DIE ZUKUNFT IST SCHON DA! WIR SIND SCHON CYBORGS!“ – EIN GESPRÄCH MIT MIKE DAISEY

Der Film Steve Jobs wird für Oscars nominiert. Die Entwickler wehren sich gegen FBI-Versuche, bestimmte iPhones durchsuchen zu dürfen. Auf Keynotes stellt Apple-CEO Tim Cook das neue iPhone SE vor. Und im Studio vom Schauspielhaus ist Die Agonie und Ekstase des Steve Jobs ein Dauerrenner. Der Apple-Konzern ist und bleibt also Thema.

Dramaturgin Anne-Kathrin Schulz traf 2012 den Autor des Monologs Die Agonie und Ekstase des Steve Jobs in Berlin. Mit dem 1976 geborenen Autor von mehr als 20 Bühnenstücken sprach sie über Steve Jobs, über iLiebe, westliche Globalisierungsethik, seinen Monolog, die Kritik an seiner Person und vieles mehr. Hier nun das Gespräch in voller Länge. „DIE ZUKUNFT IST SCHON DA! WIR SIND SCHON CYBORGS!“ – EIN GESPRÄCH MIT MIKE DAISEY weiterlesen

„DIE DEBATTE ÜBER BESCHNEIDUNG WAR VÖLLIG KATASTROPHAL“

REGISSEUR TUĞSAL MOĞUL IM GESPRÄCH

Die Proben zur Studioproduktion Der Goldene Schnitt haben begonnen. In der Uraufführung geht es um rituelle Beschneidung bei Jungen. Der Autor, Regisseur und Schauspieler Tuğsal Moğul ist zugleich Anästhesist und kennt sich daher aus: Er hat als Arzt selber zahlreiche Beschneidungen an Jungen durchgeführt. Wir haben nach einer Probe mit ihm gesprochen und gefragt, wieso das Thema weiterhin für solche Kontroversen sorgt.
„DIE DEBATTE ÜBER BESCHNEIDUNG WAR VÖLLIG KATASTROPHAL“ weiterlesen

JEDER ZUSCHAUER IST TÄTER.

Nikolaus Köhler, hier 2013 in Köln als Teilnehmer des Symposiums "Mein Fernseher spricht nicht mehr mit mir".
Nikolaus Köhler, hier 2013 als Teilnehmer des Symposiums „Mein Fernseher spricht nicht mehr mit mir“ in Köln.

Seit 1998 forscht Prof. Dr. Nikolaus Köhler am Institut für Medienrecht und Gewaltprävention in Wuppertal. Der folgende Text ist ein Vorabdruck seines neuen Theoriebands „Die Medien der Empörung – 10 Einschlafgeschichten für die Revolution“ (edition schneeleopard, 156 Seiten, 14,99€), den wir mit freundlicher Genehmigung des Verlags hier veröffentlichen dürfen.


Jeder Zuschauer ist Täter. Fünf mediale Grenzübertritte


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